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Tipps und Tricks für die ideale Sitzordnung

schöne Tischkarten

Tischkarten zu jedem Anlass

Falls ihr eine Feier plant, empfehlen wir euch, die Sitzordnung nicht zu vernachlässigen. Mit gut harmonierenden Sitznachbarn steigt die Stimmung auf jeder Festivität beinahe automatisch, während die Festtagslaune sehr leiden kann, wenn diverse Gäste oder sogar die Mehrheit nicht zueinander passen. Aus diesem Grund haben wir euch hier eine ganze Reihe praktischer Tipps für die perfekte Sitzordnung zusammengestellt.

Welcher Anlass und wie viele Gäste?

Diese beiden Punkte nehmen großen Einfluss auf eure Planung der Sitzordnung. Bei den meisten Anlässen gilt: Bis zu 20 Gäste passen noch gut an einen großen Tisch, der als Block arrangiert ist. Darüber hinaus werden die Abstände zu groß und eine anregende Unterhaltung ist nicht mehr möglich. Ist die Zahl der Gäste höher, raten wir zu folgenden Lösungen:

  • Eine lange Tafel
  • Die Tische in Form des Buchstabens T oder U arrangieren
  • Mehrere kleine Tische mit sechs bis zehn Personen, rund oder rechteckig

Wie ihr dies löst, hängt nicht zuletzt von der Größe des Raumes ab, in dem ihr feiert. In einem Restaurant habt ihr in der Regel viel Spielraum. Aber auch ein rechteckiges Partyzelt im Garten erlaubt euch verschiedene Anordnungen.

Die Art der Feier nimmt ebenso Einfluss auf die Planung der Sitzordnung. Hochzeiten und bedeutende Geburtstage werden sehr gern an einer langen Tafel oder als T oder U gefeiert. Bei diesen Formen erhalten die Gastgeber automatisch einen Ehrenplatz, der sie in den Mittelpunkt rückt.

Da eine gemeinsame Tafel jedoch nicht so viel Spielraum für das bewusste Zusammensetzen bestimmter Personen lässt – dazu unten noch mehr -, wählen viele Gastgeber gern die Möglichkeit der Einzeltische. Hier können Gäste mit Gemeinsamkeiten optimal zusammensitzen, während Personen, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht zu viel Kontakt haben sollten, leicht getrennt werden können.

Schriftlich planen

Eine sehr praktische Lösung bei der Planung ist es, Zettel und Stift zur Hand zu nehmen und verschiedene Varianten durchzuspielen. Dabei lassen sich eventuelle Problemkonstellationen leicht erkennen. Erst wenn alle Optionen ausprobiert wurden, sollte die endgültige Sitzordnung festgelegt werden.

Kriterien für die Sitzordnung

Neben den gesellschaftlich allgemeingültigen Regeln wie die der Ehrenplätze neben den Gastgebern oder dem Gegenübersetzen von Ehepartnern an langen Tafeln gibt es verschiedene Tricks, mit denen ihr auf eurer Feier die passenden Menschen zusammensetzt:

  • Achtet auf gleiche Altersgruppen
  • Familien sollten zunächst zusammensitzen. Im Verlauf der Feier können sie sich zu anderen Gästen setzen
  • Gemeinsame private oder berufliche Interessen bieten eine gute Grundlage für Gespräche
  • Wenn es sich nicht um eine lange Tafel handelt, sollten Ehepaare so sitzen, dass abwechselnd zwei Männer und zwei Frauen nebeneinander sitzen. Die Erfahrung zeigt, dass sich sonst die gleichen Geschlechter gern hinter oder vor ihrem Ehepartner miteinander unterhalten, also hinter dem Rücken oder vor dem Gesicht der dazwischen sitzenden Person
  • Singles sollten nicht alle zusammengesetzt werden, damit es nicht so wirkt, als sollten sie verkuppelt werden. Besser ist es, immer nur einige an einen Tisch zu setzen und Paare dazu

Wenn es Probleme gibt

einfach und schöne Tischkarten

schlichte Tischkarten

Gerade bei etwas größeren Feiern kommt es manchmal vor, dass Personen eingeladen werden, die miteinander ein Problem haben. Dies trifft zum Beispiel auf geschiedene Ehepartner zu oder auf Verwandte, die aus irgendeinem Grund zerstritten sind. Falls diese Menschen gar nicht miteinander sprechen, sollten sie auf dem Fest, so gut es geht, getrennt werden. Außerdem ist es hier wiederum wichtig, sie mit Gästen zusammenzusetzen, die ähnliche Interessen haben – so helft ihr ihnen über die Verlegenheit und andere Gefühle hinweg, die sie beim Anblick der ungeliebten Person entwickeln könnten. Bei eurer Einladung könnt ihr auch nach der aktuellen Stimmungslage fragen.

Wenn ihr der Meinung seid, dass ein Zusammentreffen automatisch Schwierigkeiten verursachen könnte oder wenn die Feier eher klein ist, ist es manchmal ratsam, solche Menschen nicht einzuladen. So unhöflich es ihnen gegenüber sein mag: Die ganze festliche Stimmung kann erheblich leiden, wenn sich zwei Gäste überhaupt nicht mögen und auch nicht in der Lage sind, darüber hinwegzugehen.

Die Tischkarten…

… sind für die Gäste der ideale Wegweiser zu ihrem Platz. In der Regel geleiten die Gastgeber dennoch jeden Gast an seinen Platz. Ist dies aus irgendeinem Grund nicht möglich, etwa weil die Gästeschar zu groß oder der Gastgeber körperlich nicht in der Lage dazu ist, übernimmt eine andere Person diese Aufgabe. Bei größeren Anlässen bietet es sich außerdem an, am Eingang zum Festsaal eine Schautafel oder eine Pinnwand aufzustellen, auf der ein „Lageplan“ der Tische zu sehen ist samt allen Namen der Gäste. Diese Namen solltet ihr pinnen, damit sie sich bei eventuellen unerwarteten Veränderungen schnell umstecken lassen, ohne dass es auffällt.

Wenn ihr euren Gästen nur ein Minimum an Sitzordnung zukommen lassen möchtet, habt ihr die Möglichkeit, bei mehreren Tischen eine „Gesamt-Tischkarte“ auf den Tischen aufzustellen. Sie enthält die Namen aller Gäste, die sich an diesem Tisch zusammenfinden sollen. Die einzelnen Plätze suchen die Gäste sich dann selbst aus.

Bei langen Tafeln oder auch bei Tischen, deren Breite noch Kontakte mit dem gegenüber sitzenden Gast zulassen, haben sich Tischkarten bewährt, die von beiden Seiten beschriftet sind. So können sich diese Personen gleich mit dem Namen ansprechen.

Mit diesen Tipps zur Sitzordnung wird eure Feier euch gut gelingen. Wie anfangs gesagt: Eine sorgfältige Planung ist das A und O. Wir raten euch, diese Planung mit mehreren Personen durchzuführen, damit alle eventuellen Probleme im Vorfeld erkannt und umgangen werden. Viele Augen sehen mehr als zwei. Ist dies geschafft, kann euer Fest losgehen.