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Hochzeitstrends 2015

Hochzeitstrend 2015

Hochzeitstrend 2015 – Vintage Hochzeit

Heiraten im Jahr 2015 – das bedeutet: Es ist weiterhin sehr klassisch und romantisch. Ganz vorn bei den Trends liegt der Vintage-Stil, der mit verschiedenen Möglichkeiten daherkommt, mit eurer Hochzeit eine Atmosphäre der Spitzen, der üppigen Blumenpracht und der selbstgemachten Deko zu kreieren. Wir stellen euch hier die wichtigsten Trends für Hochzeiten 2015 vor. Lest einfach weiter und überlegt, welche Anregungen ihr in welcher Form für euren großen Tag übernehmen könnt.

Locker-rustikal statt gediegen und voller Glamour

Dieses Motto setzt den Trend für das Heiraten 2015. Der Vintage-Look erstreckt sich dabei auf alles, was mit eurer Feier zu tun hat: vom Kleid über den Brautstrauß und die Tischdeko bis hin zur Hochzeitspapeterie. Alles erinnert an die gute alte Zeit, ergänzt durch pfiffige Ideen aus der Moderne.

Die Kleidung des Paares…

… sieht entsprechend klassisch und verspielt aus. Das Brautkleid ist mit Spitzen verziert, hat einen weiten, geschwungenen Rock und strahlt die romantischen Gefühle eurer Hochzeit perfekt aus. Ins Haar gehören 2015 Blumen: als geflochtener Kranz oder in den Schleier integriert, ist ein kunstvoll gebundener Blütenflor 2015 absolut in. Beim Bräutigam sind in diesem Jahr Hosenträger aktuell, die in einem dunklen Ton gehalten sind und sich deutlich vom Hemd abheben.

Alles ganz persönlich

Dieses Motto gilt für alles, was mit der Hochzeit 2015 zu tun hat. Selbstgemachte Deko und selbst gestaltete Hochzeitskarten gehören dieses Jahr dazu. Als Material kann alles dienen, was schon bei Großelterns Hochzeitsfeier verwendet wurde: rustikales Leinen, Kraftpapier, Messing und Kupfer und wiederum alles, was mit Spitze zu tun hat. Greift also bei der Deko gern selbst zu Schere und Papier – oder wünscht euch von bastelbegeisterten Verwandten und Freunden schöne Deko-Elemente aus diesen Materialien. Anregungen für Deko „auf Alt“ gibt es beispielsweise im Internet in Mengen. Die Hauptsache ist, dass es ganz individuell auf euch zugeschnitten ist und nicht von der Stange kommt.

Blumentrends für die Hochzeit 2015

Blumen im Hochzeitstrend

Blumen im Vintage Style

Was an Blumen für eure Hochzeit 2015 infrage kommt, umfasst sehr vielseitige Möglichkeiten. Eine tolle Sache sind Wildblumen, die mit Schleierkraut, Efeu und Kräutern zu farbenfrohen Arrangements gebunden werden. Auch getrockneter Lavendel in den altbekannten Duftsäckchen sind wieder in. Statt in Großmutters Kleiderschrank finden sie sich auf der Hochzeitstafel als originelle Tischdeko wieder. Die Stühle könnt ihr ganz fröhlich mit Blumengirlanden umwickeln und auch die Tisch– und Menükarten enthalten in diesem Jahr Blumen und Blätter als dominierendes Element.

Für den Brautstrauß stehen 2015 ausdrucksstarke Blumen wie Hortensien, Hyazinthen, Pfingstrosen und Dahlien auf dem Programm. Sie strahlen bereits von weitem.

Die Farbentrends

Bei den Farben für eure Hochzeit 2015 habt ihr die Wahl zwischen drei Trends:

  • sanftes Aquamarinblau, das auf der Feier dominieren kann
  • eine individuelle Zusammenstellung mehrerer Pastellfarben, zum Beispiel Flieder, Rosa und Apricot
  • knallige Farben, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Tag ziehen. So kann die dominierende Farbe des Brautstraußes zugleich die Farbe der Fliege des Bräutigams sein und ebenso die Tischdeko dominieren.

Das leibliche Wohl

Ein ansprechender Hochzeitstrend 2015 ist es, beim Essen nicht auf raffinierte höhere Küche zu setzen, sondern auf einfachere Speisen, die durchaus etwas rustikal sein dürfen. Als Anregungen geben wir euch diese Beispiele:

  • das klassische Dreigänge-Menü
  • Fingerfood in verschiedenen Variationen
  • Burger gewinnen auch auf Hochzeiten immer mehr an Beliebtheit
  • Kalte Buffets mit Käse, Wurst, Fisch, Brot und dazu passende Dips
  • Auch die Süßspeisen und Desserts können in Form eines vielseitigen Buffets daherkommen und enthalten beispielsweise Muffins, Schalen mit Hochzeitsmandeln, Bonbons, Naschereien in Herzform und Cupcakes

Die Form und die Farben spielen beim Hochzeitsessen eine wichtige Rolle. Buffets bieten sich geradezu an, um die Speisen in Herz- und/oder Blumenform anzurichten. Bei den Farben dürfen natürlich Rot und Rosa nicht fehlen. Romantik pur eben auch beim Essen – und das Geschirr, auf denen die Gerichte angeboten werden, sind am besten mit hübschen Schleifenbändern dekoriert.

Weitere Trends für Hochzeiten 2015

Die Frisur der Braut ist entsprechend des Vintage-Stils romantisch locker hochgesteckt oder auch geflochten. Nicht mehr in sind streng aufgesteckte Frisuren – alles ist etwas legerer und luftiger.

Dies gilt im selben Maße für die Location der Hochzeitsfeier. Ideal ist es, wenn draußen im Garten oder einem ähnlich lockeren Ambiente gefeiert werden kann. Die Möbel sind in diesem Sinne auch nicht übermäßig elegant, sondern dürfen recht rustikal sein. Neben den schon erwähnten Stühlen, die mit Blumengirlanden geschmückt sind, passen zu einer Hochzeit 2015 durchaus einfache Bänke oder Reihen aus Strohballen – Scheune statt Schloss, so könnte das Motto lauten.

Auch das Geschirr kann vom Flohmarkt stammen und den Charme vergangener Tage ausstrahlen. Wenn ihr es irgendwie hinbekommt, beschafft euch als Hochzeitslimousine ein Auto, das mindestens 30 Jahre alt ist – ein ehrwürdiger Mercedes kommt sehr gut an.

Viele Standesämter sind inzwischen recht flexibel, was den Ort der standesamtlichen Trauung betrifft. Wenn ihr euch eine Eheschließung im Freien wünscht, vielleicht unter einem prachtvoll blühendenden Kirschbaum, so ist dies häufig möglich. Sprecht mit dem Standesbeamten und schaut, was er euch anbieten kann.

Ihr seht also: 2015 zu heiraten, ist romantisch, blumig und es regt alle Sinne an. Angesichts unserer Tipps und dargestellten Trends für die Hochzeit 2015 werdet ihr euren großen Tag perfekt planen und genau die Stimmung schaffen, die ihr euch wünscht.

Interview mit dem Hochzeitsfotografen Mathias Daum

Heute stellen wir Euch Mathias Daum vor. Er ist Fotograf in Mainz.
Hier das vollständige Interview:

Was gefällt Dir am meisten an Deinem Beruf?

Der Kontakt zu Menschen. Ich liebe es, Kunden zu helfen, wichtige Momente in ihrem Leben festzuhalten und sie mit schönen Fotos zu überraschen. Wenn mir im Nachhinein gesagt wird, ich hätte tolle Arbeit abgeliefert und die Erwartungen übertroffen, wenn ich den richtigen Mix aus Bildern zusammenstelle, ist das ein echtes Highlight und motiviert mich ungemein. Immer wieder bekomme ich nach der Hochzeit per Email oder über das Brautpaar Komplimente von Gästen für meine Fotos und mein Auftreten auf der Hochzeit. Das ist schon ein ganz besonderes Gefühl!

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben?

Ich fange am Liebsten die Stimmung aus dem Hintergrund ein. Ich bin dementsprechend zurückhaltend, ohne dass es auf Kosten der Bildqualität geht. Ich verwende besonders viel Aufmerksamkeit auf ungestellte Gästebilder und Bilder des Hochzeitspaares während des gesamten Tagesablaufs. Viele Menschen fühlen sich nicht ganz entspannt vor der Kamera; es ist meine Aufgabe – und meine Stärke – den Paaren und Gästen die Möglichkeit zu geben, sich natürlich und ungestellt von ihrer besten Seite zu zeigen.

Wie bist Du zur Hochzeitsfotografie gekommen?

Ich wurde einmal innerhalb von kürzester Zeit von mehreren Freunden gebeten, ihre Hochzeiten zu fotografieren. Die Tatsache, dass mir mehrere Personen unabhängig voneinander diese wichtige Aufgabe zugetraut haben, hat mich davon überzeugt, es mal zu versuchen obwohl ich damals die Fotografie noch nicht professionell betrieb. Viele schlaflose Nächte der Vorbereitung und Nachbearbeitung lagen damals noch vor mir, aber seitdem habe ich mit immer größerer Freude Hochzeitspaare an ihrem besonderen Tag begleitet.

Wie lange ist das her? Wie lange gibt es Fotografie MD bereits?

Ich habe mich Anfang 2011 in die Selbständigkeit gewagt, nachdem Hochzeiten und andere Aufträge einen immer größeren Teil meiner Zeit in Anspruch nahmen und mir klar wurde, dass ich mich auf diese „Arbeit“ am meisten gefreut habe. In den letzten 2 1/2 Jahren habe ich über 25 Hochzeiten fotografiert.

Über welchen Kommunikationsweg erhältst du deine Aufträge?

Ich erhalte erste Anfragen meist per Email. Manche Hochzeitspaare finden meine Homepage über eine Suchmaschine, manche sehen meinen Flyer in der Location ihrer Wahl, die allermeisten erhalten eine Empfehlung von ehemaligen Kunden von mir und kontaktieren mich dann. Telefonisch bin ich natürlich auch immer ansprechbar. (Anmerkung von familiensache: Mathias Daum findet man auch in unserem Hochzeitsfotografen-Verzeichnis).

Was alles umfasst dein Leistungsspektrum?

Ich spezialisiere mich auf die fotografische Begleitung des Hochzeitspaares und die Nachbearbeitung der Bilder. Das beginnt mit der Option eines Verlobungs-Fotoshootings, das einige Monate vor der eigentlichen Hochzeit durchgeführt werden kann. Die dort entstandenen Bilder sind ideal für Einladungen, Tischkarten oder Gastgeschenke . Dann fotografiere ich natürlich alle Aspekte am eigentlichen Hochzeitstag. Ich biete auch die Ausarbeitung eines Fotobuchs für Brautpaare an. Wenn Kunden Dankeskarten oder Ähnliches wünschen, verweise ich auf Spezialisten wie familiensache.de oder Designer mit denen ich zusammenarbeite. Gerne koordiniere ich auch Druck und Designprozess für die Paare und wickle alles über meine Firma ab.

Hier können sich Paare einen Überblick über meine beliebtesten Pakete für Hochzeiten verschaffen: http://www.fotografie-md.com/hochzeiten/leistungen/

Welchen Teil einer Hochzeit dokumentierst Du am liebsten?

Ich finde, dass sich die unterschiedlichen Situationen im Laufe eines Hochzeitstages perfekt ergänzen. Von den Paarfotos, bei denen wir oft nur zu dritt oder mit den Trauzeugen zusammen unterwegs sind, zur Kirche oder dem Standesamt mit der ganz besonderen Atmosphäre bis zu ausgelassenen Feiern am Abend – mir macht die Gesamtheit aller Teile in enger Abfolge besonders viel Spaß. Wenn ein Sektempfang jedoch eine wirklich entspannte und gelöste Atmosphäre fördert und das Paar und die Gäste sich wohlfühlen, fange ich mit die fröhlichsten und natürlichsten Bilder eines Tages ein!

Was war Dein schönstes Erlebnis bei einer Hochzeit?

Kleine Kinder sind immer ein ganz besonderer Teil von Hochzeiten. Als Blumenkinder haben sie das Potential, eine Zeremonie aufzulockern, dem angespannten Brautpaar ein verschmitztes Lächeln zu entlocken oder aber die ganze Hochzeitsgesellschaft inklusive Pfarrer laut loslachen zu lassen. Ich bin immer wieder begeistert, wie unbekümmert Kinder in einer solchen Situation für Komik und Unerwartetes sorgen!
Diese Momente waren bisher die schönsten auf den Hochzeiten, bei denen ich all meine Selbstkontrolle aufbringen musste, um noch Fotos zu machen und nicht einfach nur mitzulachen.

Welche Aufnahmeszene würdest du persönlich gerne mal ablichten?

Am liebsten würde ich mich mit einem Hochzeitspaar zum Sonnenaufgang in den Bergen treffen und sie dort innerhalb einer großartigen, dramatischen Landschaft ablichten. Ich würde auch gerne einen hohen Kran mieten und ein Hochzeitspaar inmitten blühender Felder von weit oben fotografieren. Auf einigen Flughäfen im Rhein-Main-Gebiet kann man alte Doppeldecker-Flugzeuge mit offenem Cockpit für Rundflüge mieten – ich wollte schon immer von einem anderen Flugzeug aus ein Brautpaar in einem Doppeldecker fotografieren! Auch ein alter, verlassener Güterbahnhof bietet eine wunderbare Szenerie für Hochzeitsfotos.… ihr merkt schon, ich könnte hier ewig weiterschreiben 😉

Welche aktuellen Trends gibt es in der Hochzeitsfotografie?

Ich sehe vor allem einen Trend: das unerwartete Foto. Wenn bisher ein gewisser „Standard“ vorherrschte, mit seinem Repertoire an Posen und abzuhandelnden Motiven (fast wie eine Checkliste), so sehnen sich Hochzeitspaare heute vermehrt danach, das Einzigartige und Neue zu sehen zu bekommen. Das bedeutet, dass ich jedes Mal vor die wunderbare Herausforderung gestellt werde, etwas für jedes Paar einzigartiges und passendes neu zu erfinden. Das kann ich aber nur tun, wenn ich die Menschen besser kennenlerne.
Einerseits bedeutet das, dass ich alle Anforderungen der Brautpaare in vollem Umfang erfülle, aber dass ich auch überraschende und über die Erwartungen hinausgehende Akzente setze und Bilder liefere, die sich das Brautpaar so gar nicht überlegt hatte, von denen sie aber begeistert sind!
Ansonsten sind Fotoboxen für ausgefallene Gästefotos, Vintage-Look Fotos (etwa in leichtem Sepia), und Trash-Your-Dress Fotos Trends, die schon voll im Mainstream angekommen sind.

Der Auftrag „Nicole & Frank“:
Wie sah deine Vorbereitung für diese Hochzeitsfeier aus?

Nicole und Frank haben sich einige Monate vor ihrem großen Tag mit mir getroffen und wir haben zusammen alle Orte besucht, an denen wir Fotos machen würden. Die Kirche, die Party-Location, das Haus der beiden (für die Vorbereitung der Braut)… zusammen sind wir Schritt für Schritt den Zeitplan an diesem Tag durchgegangen, haben Optionen und Alternativen besprochen und eine Liste der Fotos aufgestellt, die auf jeden Fall gemacht werden sollten. Danach haben wir noch das ein oder andere Mal telefoniert um Details zu klären oder einfach verschiedene neue Ideen durchzuspielen. Auch mit den Trauzeugen habe ich mich kurz vor der Hochzeit abgesprochen um in Erfahrung zu bringen, welche Spiele wann geplant waren und ob das unseren Zeitplan beeinflussen würde.

Wo lag der Schwerpunkt an diesem Tag?

Der Schwerpunkt am Hochzeitstag lag klar auf der fotografischen Begleitung des Tages und auf dem Einfangen der Stimmung. Wir haben also zwischen dem Sektempfang nach der Trauung und dem Abendessen ein kleines Zeitfenster für Paarfotos vorgesehen, da die beiden nicht so lange von ihren Gästen fernbleiben wollten.

Was war die Herausforderung an diesem Tag?

Das Wetter hat uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht – viel Regen, just als wir aus der Kirche kamen. Die Fassade der Kirche selbst verschwand aussen hinter Gerüsten, so dass wir weder in die Natur hinaus (Stichwort Matsch und weisses Kleid), noch an der Kirche bleiben konnten. Diese Herausforderung haben wir mit Hilfe der Trauzeugen und ein wenig Improvisation gut gelöst!

Die Braut in Gummistiefeln

Gummistiefel zum Brautkleid

Hast du ein persönliches Lieblingsfoto vom Hochzeitspaar?

Ja, ich hatte mit der Trauzeugin zusammen nach der Trauung die Gummistiefel der Braut und das älteste Paar Arbeitsstiefel des Bräutigams geholt. Auf dem Weg zur Party-Location haben wir noch einmal kurz in den Weinbergen auf einem Feldweg gehalten und die beiden sind in die alten Schuhe geschlüpft. Auf dem Foto grinst der Bräutigam verschmitzt, während die Braut ihm einen Kuss auf die Wange drückt. Das Foto passt perfekt zum spontanen Wesen und der unkomplizierten Art der beiden!

Tipps vom Profi:
Worauf sollten Paare achten, wenn sie einen Hochzeitsfotografen auswählen?

Grundsätzlich sollten ihnen die Fotos gefallen, die ein Fotograf auf seiner Website zeigt. Dann muss der persönliche Kontakt stimmen und Fotograf und Brautpaar sollten sich sympathisch sein. Ich empfehle, zu fragen wie der Fotograf sich vorbereitet. Ein Profi wird sich die Locations im Vorfeld ansehen wollen, falls er sie nicht schon kennt. Wenn sich das an einem gemeinsamen Termin zusammen mit dem Brautpaar realisieren lässt – um so besser. Aber zumindest sollte man sich im Vorfeld persönlich getroffen haben und der Zeitplan der Hochzeit sollte im Detail zusammen mit den Must-Have Fotos durchgesprochen werden. Einen Fotograf, der nicht gewillt ist diese Vorbereitung zu leisten oder davon erst überzeugt werden muss, sollte man meiden.

Wie lang im Voraus sollten Paare einen Hochzeitsfotografen buchen?

Falls sie zwischen Mai und Oktober heiraten, empfehle ich, schon im Dezember des Jahres vor der Hochzeit einen ersten Blick durch die Bilder der Hochzeitsfotografen zu wagen und vielleicht sogar die Verfügbarkeit des Wunschtermins abzuklären. Wenn man sich dann zwischen Januar und März ein Angebot ausstellen lässt, und den Termin reserviert ist das völlig ausreichend. Wenn man erst mal in den April hineinrutscht, kann es sein, dass vielbeschäftigten Fotografen die Zeit für ein detailliertes Vorgespräch und Treffen fehlt oder dass ganz einfach der Wunschtermin schon vergeben ist.

Wie viel Zeit sollte ein Paar nur für die Brautpaarfotos einplanen und wann ist deiner Meinung nach der beste Zeitpunkt für die Paarfotos?

Dafür gibt es keine Patentlösung. Ob vor der Trauung oder zwischen Trauung und Feier, beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn Fotos vor der Trauung gemacht werden, darf man unter keinen Umständen zu abenteuerlustig werden: kaum auszudenken, falls der Anzug des Bräutigams oder das Kleid der Braut ein Fleck bekäme. Ausserdem ist das Brautpaar oft einfach nicht wirklich entspannt, da ja die Trauung noch bevorsteht. Allerdings ist es so, dass man sich für ein paar Stunden von seinen Gästen entfernt, wenn man Fotos nach der Trauung macht und weniger zeitlich flexibel ist. Ich sage den Paaren immer „es kommt darauf an, was euch wichtiger ist.“

Gibt es irgendwelche Dinge, die Paare ein Tag vor oder am Tag der Hochzeit beachten sollten, damit ihre Fotos gelingen?

Am Tag vor der Hochzeit sollte man die Zügel nach Möglichkeit an die Trauzeugen übergeben. Alles was in letzter Minute noch gemacht werden muss – wie z.B. den Fotografen noch einmal anzurufen, falls er sich nicht von selbst in den letzten Tagen gemeldet hat – sollte in enger Absprache mit den Trauzeugen geschehen. Damit hat man am Tag der Hochzeit jemanden an seiner Seite, der die kritischen Punkte im Ablauf schon kennt und z.B. das lästige Telefonieren abnehmen kann, der ein Auge drauf hat dass die Gäste alle zur Party-Location finden etc. Dann kann sich das Brautpaar komplett darauf konzentrieren, sich mit den Gästen zu vergnügen und für einander da zu sein. Und der Fotograf muss nicht mit einem Handy um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Ganz wichtig am Tag der Hochzeit: weder Braut noch Bräutigam sollten selbst ein Auto fahren. Das gilt ebenso für den Weg zum Friseur, wie auch für die Fahrt zur und von der Kirche. Am besten man lässt sich von den Trauzeugen fahren. Es ist so schnell eine Delle beim Einparken entstanden, die den Zeitplan völlig aus den Angeln heben kann. Und gerade an dem Tag ist das Brautpaar auch noch besonders aufgeregt.
Ich habe sehr gerne die Trauzeugen bei den Paarfotos dabei, da das bei Bedarf eine lockere Atmosphäre zaubert und das Brautpaar sich nicht ausschließlich auf meine Kamera konzentrieren muss. Und so ist immer jemand dabei, der die Haare noch mal richtet, das Makeup auffrischt, den Brautstrauss hält oder die Schleppe des Kleids beim Gang über die Wiese trägt.

Vielen Dank, Mathias, für dieses tolle Interview und die hilfreichen Tipps für Brautpaare!

Übrigens: viele Fotos in unseren Hochzeitseinladungen hat Mathias uns zur Verfügung gestellt!

 

Das Wort geht an… Fe!

fe

Wie heißt Du?
Fe(licitas)

Seit wann arbeitest Du für familiensache?
Ich bin im August 2006 aus Spanien gekommen und seitdem bei familiensache!

Welche Aufgaben hast Du bei familiensache?
Objektschutz ist genau mein Ding. Außerdem bin ich das Empfangskomitee, wenn wir Besuch bekommen.

Was macht für Dich familiensache aus?
Hier treffe ich täglich nette Kollegen. Außerdem bekomme ich manchmal leckere Geschenke mitgebracht.

Welche Aufgabe/Tätigkeit würdest Du gerne mal für einen Tag bei familiensache übernehmen?
Ich wäre gerne für einen Tag mal Köchin und hätte somit die Gewalt über den Kühlschrank! Allerdings wäre es gut möglich, dass meine Kollegen nichts „abbekommen“.

Was ist das Schöne/Überzeugende an Deiner Arbeit bei familiensache?
Hier fühle ich mich wohl, hier bin ich gerne und hier gehe ich nie wieder weg.

Wie findet man Deinen Arbeitsplatz vor?
Meistens aufgeräumt – weil es Steffi gibt.. ;o)

Hast Du Freunde, die sich für familiensache interessieren?
Nein!

Akzeptieren Deine Familie oder Freunde Deine Arbeit bei Familiensache?
Na klar, sind ja irgendwie fast alle dabei!

Was machst Du in Deiner Freizeit?
Meistens schlafe ich. Oder ich tobe durch den Garten, mit Vorliebe dann, wenn der Nachbarhund mich besucht!

Hast Du ein Lieblingsrezept?
Zur Zeit stehe ich total auf Kokosöl!

Beschreibe Dich in drei bis fünf Worten.
Jung. Wild. Tierisch. Zum Liebhaben.

Was Du gerne mal Frau Merkel sagen würdest:
WUFF!