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Günstig heiraten

Steht eure Hochzeit bald an? Dieser große Tag ist mit einigem Planungsaufwand verbunden – und auch mit Kosten. Es soll natürlich eine schöne Feier werden, die für alle ein unvergesslicher Tag wird, mit einer festlichen Stimmung und viel Fröhlichkeit. Was das alles kosten kann und wie eure Hochzeit günstig ausfallen kann, dazu erhaltet ihr hier einige Hochzeit sparen Tipps.

Was kostet eine Hochzeit im Durchschnitt?

Die folgenden Summen geben euch einen ersten Überblick. Die meisten Hochzeiten bewegen sich in einem Rahmen zwischen 3.500 und 7.000 Euro, wenn es sich um eine standesamtliche und eine kirchliche Hochzeit mit anschließender Feier in einer Gaststätte handelt. In diesem Betrag enthalten sind diese Dinge:

  • Bekleidung von Braut und Bräutigam
  • Die Verköstigung der Gäste
  • Trauringe
  • ein professioneller Fotograf
  • Styling der Braut
  • Blumenschmuck
Druckausstattung zur Hochzeit

Druckausstattung zur Hochzeit

Hinzu kommen kleinere Details wie ein gemietetes Auto und die Drucksachen wie Hochzeitskarten, Einladungskarten, Tischkarten, Danksagungen und weitere. Natürlich spielt die Anzahl der Gäste und die Art des festlichen Rahmens eine wichtige Rolle und hier lässt sich entsprechend bei der Hochzeit sparen.

Wie groß wird die Feier?

Ihr habt gewiss genaue Vorstellungen davon, wie eure Hochzeit ablaufen soll. Der persönliche Geschmack ist dabei der wesentliche Punkt. Während ein Paar gern groß und elegant feiert und auch eine große Familie hat, zieht ein anderes Paar es vor, nur die engsten Verwandten und Freude einzuladen. Entsprechend wird für diese Art Hochzeit weniger Geld ausgegeben.
Wie eure Hochzeit auch ausfallen wird: Plant sie sorgfältig und rechnet damit, dass ungefähr 95 % aller Gäste, die ihr einladet, auch erscheinen werden. Plant lieber flexibel und mit etwas Spielraum – das bewahrt euch vor unerwarteten Überraschungen.

Wie werden die Kosten bezahlt?

Die meisten Kosten eurer Hochzeit müssen gleich beglichen werden, zum Beispiel die Gaststätte, der Blumenschmuck, die Ringe, das Styling. Viele Restaurants werden – gerade bei einer größeren Feier – bereit sein, eine Rechnung auszustellen. Dasselbe gilt für den Fotografen und den Juwelier, wenn die Ringe zur gehobenen Preisklassen gehören. Für alle Beträge gilt jedoch: Der Zeitraum ist nur kurz und ihr müsst das Geld bereit haben bzw. euer Konto muss ausreichend gedeckt sein.

Wer bezahlt die Hochzeit?

Zum Glück sind die Tage, da allein die Eltern der Braut für alle Kosten aufkommen mussten, vorbei. Heutzutage werden die Aufwendungen durch Absprachen zwischen den Eltern des Paares aufgeteilt und auch Braut und Bräutigam selbst übernehmen durchaus einiges. Immer mehr Familien gehen dazu über, sich die Kosten gerecht zu teilen. Wir empfehlen euch, dies vorab gut zu planen und abzusprechen, damit sich alle Beteiligten einige sind und alle Fragen geklärt sind, bevor die festliche Zeit beginnt. Unklarheiten könnten die Stimmung leiden lassen.

Tipps für eine günstige Hochzeit

Wenn ihr zwar festlich heiraten, aber gleichzeitig Geld sparen möchtet, gibt es verschiedene praktische Tipps, die euch dabei helfen.
Es beginnt mit der Planung des Tages. Falls ihr die standesamtliche und kirchliche Trauung auf einen Tag legen möchtet, muss es in der Regel der Samstag sein. Zahlreiche Standesämter öffnen zu diesem Zweck an den Samstagen – nehmen jedoch höhere Gebühren. Ihr könnt hier sparen, wenn ihr entweder einen Freitag wählt oder aber die beiden Trauungen doch zeitlich trennt.
Ein wichtiger Punkt ist die Bewirtung der Gäste. Vergleicht die Preise mehrerer Restaurants – und auch die Möglichkeit, in einem Vereinsheim zu feiern oder im Garten mit einem Leihzelt und dem Service eines Caterers. Viele Zeltverleiher bieten auch leckere Speisen an, auf Wunsch mit Leihgeschirr und der passenden Deko.

Weitere Tipps…

… um auf der Hochzeit zu sparen: Wenn die Zahl der Gäste nicht zu groß ist und sich viele begeisterte Hobbyköche und -bäcker unter ihnen befinden, wünscht euch anstelle anderer Geschenke die Speisen von ihnen. Es muss nicht immer ein Mehrgang-Menü sein – ein vielseitiges Buffet mit Suppen, Salaten, kalten und warmen Fleischgerichten, Fingerfood und später einer tollen Tortenschlacht kommt immer gut an. Der Appetit wächst hier mit dem umfangreichen Angebot von unterschiedlichen „Köchen“, und unter Gästen, die sich vielleicht noch nicht gut kennen, entstehen durch die selbst mitgebrachten Speisen viele erste Gesprächsgrundlagen.
Wenn ihr selbst gern bastelt oder sich in eurem Verwandten- und Freundeskreis begeisterte Bastler befinden, könnt ihr und können sie die Deko selber herstellen. Auf der Feier selbst lassen sich Kinder sehr gut mit dem Aufblasen von Luftballons beschäftigen oder mit dem Decken der Tische.

Paarshooting für die Hochzeitseinladung

Paarshooting für die Hochzeitseinladung

Es muss auch nicht unbedingt ein professioneller Fotograf sein, wenn die Hochzeit günstigausfallen soll. Unter euren Gästen gibt es bestimmt mehrere Personen, die gut fotografieren können und den großen Tag gern mit ihren Kameras begleiten. Wenn ihr mehr als eine Person ansprecht, habt ihr zugleich die Gewissheit, dass wirklich jeder Moment optimal eingefangen wird.
Legt ihr dennoch Wert auf professionelle Bilder, habt ihr die Möglichkeit, bei einem Fotografen lediglich ein Paarshooting zu buchen – einige erlesene Fotos für euer Album, die Einladungskarten oder als Geschenk für die Eltern des Paares und die Trauzeugen. Ein Paarshooting allein kostet längst nicht so viel wie die Begleitung der gesamten Feier durch den Profi.

Das perfekte Styling?

Überlegt auch beim Styling der Braut: Benötigt ihr einen Profi oder gibt es unter euren Verwandten oder Freunden eine Friseurin, die es ebenfalls gut kann? Dies hängt natürlich auch vom Frisurenwunsch ab. Hinzu kommt die Frage nach dem Brautkleid und dem Anzug für den Bräutigam: kaufen oder leihen? Dieser Punkt hängt stark davon ab, ob geliehene Hochzeitskleidung für euch infrage kommt oder ob ihr euch unbedingt eigene Kleidung für diesen großen Tag wünscht.

Schriftlich planen für die günstige Hochzeit

Günstig heiraten:  Die richtige Planung der Hochzeit

Die richtige Planung der Hochzeit

Wir raten euch, einen genauen Kostenplan aufzustellen, am besten in Form einer Tabelle. So seht ihr auf einen Blick, was wie viel kosten wird, was eventuell doch nicht nötig ist und wo ihr sparen könnt. Im Internet gibt es dazu eigens kostenlosen Planungstabellen. Und wenn es endlich so weit ist, wird der Tag euch ohnehin in Gedanken noch lange begleiten.

Wir wünschen euch viel Freude beim Planen und eine unvergessliche Hochzeit.

Interview mit dem Hochzeitsfotografen Mathias Daum

Heute stellen wir Euch Mathias Daum vor. Er ist Fotograf in Mainz.
Hier das vollständige Interview:

Was gefällt Dir am meisten an Deinem Beruf?

Der Kontakt zu Menschen. Ich liebe es, Kunden zu helfen, wichtige Momente in ihrem Leben festzuhalten und sie mit schönen Fotos zu überraschen. Wenn mir im Nachhinein gesagt wird, ich hätte tolle Arbeit abgeliefert und die Erwartungen übertroffen, wenn ich den richtigen Mix aus Bildern zusammenstelle, ist das ein echtes Highlight und motiviert mich ungemein. Immer wieder bekomme ich nach der Hochzeit per Email oder über das Brautpaar Komplimente von Gästen für meine Fotos und mein Auftreten auf der Hochzeit. Das ist schon ein ganz besonderes Gefühl!

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben?

Ich fange am Liebsten die Stimmung aus dem Hintergrund ein. Ich bin dementsprechend zurückhaltend, ohne dass es auf Kosten der Bildqualität geht. Ich verwende besonders viel Aufmerksamkeit auf ungestellte Gästebilder und Bilder des Hochzeitspaares während des gesamten Tagesablaufs. Viele Menschen fühlen sich nicht ganz entspannt vor der Kamera; es ist meine Aufgabe – und meine Stärke – den Paaren und Gästen die Möglichkeit zu geben, sich natürlich und ungestellt von ihrer besten Seite zu zeigen.

Wie bist Du zur Hochzeitsfotografie gekommen?

Ich wurde einmal innerhalb von kürzester Zeit von mehreren Freunden gebeten, ihre Hochzeiten zu fotografieren. Die Tatsache, dass mir mehrere Personen unabhängig voneinander diese wichtige Aufgabe zugetraut haben, hat mich davon überzeugt, es mal zu versuchen obwohl ich damals die Fotografie noch nicht professionell betrieb. Viele schlaflose Nächte der Vorbereitung und Nachbearbeitung lagen damals noch vor mir, aber seitdem habe ich mit immer größerer Freude Hochzeitspaare an ihrem besonderen Tag begleitet.

Wie lange ist das her? Wie lange gibt es Fotografie MD bereits?

Ich habe mich Anfang 2011 in die Selbständigkeit gewagt, nachdem Hochzeiten und andere Aufträge einen immer größeren Teil meiner Zeit in Anspruch nahmen und mir klar wurde, dass ich mich auf diese „Arbeit“ am meisten gefreut habe. In den letzten 2 1/2 Jahren habe ich über 25 Hochzeiten fotografiert.

Über welchen Kommunikationsweg erhältst du deine Aufträge?

Ich erhalte erste Anfragen meist per Email. Manche Hochzeitspaare finden meine Homepage über eine Suchmaschine, manche sehen meinen Flyer in der Location ihrer Wahl, die allermeisten erhalten eine Empfehlung von ehemaligen Kunden von mir und kontaktieren mich dann. Telefonisch bin ich natürlich auch immer ansprechbar. (Anmerkung von familiensache: Mathias Daum findet man auch in unserem Hochzeitsfotografen-Verzeichnis).

Was alles umfasst dein Leistungsspektrum?

Ich spezialisiere mich auf die fotografische Begleitung des Hochzeitspaares und die Nachbearbeitung der Bilder. Das beginnt mit der Option eines Verlobungs-Fotoshootings, das einige Monate vor der eigentlichen Hochzeit durchgeführt werden kann. Die dort entstandenen Bilder sind ideal für Einladungen, Tischkarten oder Gastgeschenke . Dann fotografiere ich natürlich alle Aspekte am eigentlichen Hochzeitstag. Ich biete auch die Ausarbeitung eines Fotobuchs für Brautpaare an. Wenn Kunden Dankeskarten oder Ähnliches wünschen, verweise ich auf Spezialisten wie familiensache.de oder Designer mit denen ich zusammenarbeite. Gerne koordiniere ich auch Druck und Designprozess für die Paare und wickle alles über meine Firma ab.

Hier können sich Paare einen Überblick über meine beliebtesten Pakete für Hochzeiten verschaffen: http://www.fotografie-md.com/hochzeiten/leistungen/

Welchen Teil einer Hochzeit dokumentierst Du am liebsten?

Ich finde, dass sich die unterschiedlichen Situationen im Laufe eines Hochzeitstages perfekt ergänzen. Von den Paarfotos, bei denen wir oft nur zu dritt oder mit den Trauzeugen zusammen unterwegs sind, zur Kirche oder dem Standesamt mit der ganz besonderen Atmosphäre bis zu ausgelassenen Feiern am Abend – mir macht die Gesamtheit aller Teile in enger Abfolge besonders viel Spaß. Wenn ein Sektempfang jedoch eine wirklich entspannte und gelöste Atmosphäre fördert und das Paar und die Gäste sich wohlfühlen, fange ich mit die fröhlichsten und natürlichsten Bilder eines Tages ein!

Was war Dein schönstes Erlebnis bei einer Hochzeit?

Kleine Kinder sind immer ein ganz besonderer Teil von Hochzeiten. Als Blumenkinder haben sie das Potential, eine Zeremonie aufzulockern, dem angespannten Brautpaar ein verschmitztes Lächeln zu entlocken oder aber die ganze Hochzeitsgesellschaft inklusive Pfarrer laut loslachen zu lassen. Ich bin immer wieder begeistert, wie unbekümmert Kinder in einer solchen Situation für Komik und Unerwartetes sorgen!
Diese Momente waren bisher die schönsten auf den Hochzeiten, bei denen ich all meine Selbstkontrolle aufbringen musste, um noch Fotos zu machen und nicht einfach nur mitzulachen.

Welche Aufnahmeszene würdest du persönlich gerne mal ablichten?

Am liebsten würde ich mich mit einem Hochzeitspaar zum Sonnenaufgang in den Bergen treffen und sie dort innerhalb einer großartigen, dramatischen Landschaft ablichten. Ich würde auch gerne einen hohen Kran mieten und ein Hochzeitspaar inmitten blühender Felder von weit oben fotografieren. Auf einigen Flughäfen im Rhein-Main-Gebiet kann man alte Doppeldecker-Flugzeuge mit offenem Cockpit für Rundflüge mieten – ich wollte schon immer von einem anderen Flugzeug aus ein Brautpaar in einem Doppeldecker fotografieren! Auch ein alter, verlassener Güterbahnhof bietet eine wunderbare Szenerie für Hochzeitsfotos.… ihr merkt schon, ich könnte hier ewig weiterschreiben 😉

Welche aktuellen Trends gibt es in der Hochzeitsfotografie?

Ich sehe vor allem einen Trend: das unerwartete Foto. Wenn bisher ein gewisser „Standard“ vorherrschte, mit seinem Repertoire an Posen und abzuhandelnden Motiven (fast wie eine Checkliste), so sehnen sich Hochzeitspaare heute vermehrt danach, das Einzigartige und Neue zu sehen zu bekommen. Das bedeutet, dass ich jedes Mal vor die wunderbare Herausforderung gestellt werde, etwas für jedes Paar einzigartiges und passendes neu zu erfinden. Das kann ich aber nur tun, wenn ich die Menschen besser kennenlerne.
Einerseits bedeutet das, dass ich alle Anforderungen der Brautpaare in vollem Umfang erfülle, aber dass ich auch überraschende und über die Erwartungen hinausgehende Akzente setze und Bilder liefere, die sich das Brautpaar so gar nicht überlegt hatte, von denen sie aber begeistert sind!
Ansonsten sind Fotoboxen für ausgefallene Gästefotos, Vintage-Look Fotos (etwa in leichtem Sepia), und Trash-Your-Dress Fotos Trends, die schon voll im Mainstream angekommen sind.

Der Auftrag „Nicole & Frank“:
Wie sah deine Vorbereitung für diese Hochzeitsfeier aus?

Nicole und Frank haben sich einige Monate vor ihrem großen Tag mit mir getroffen und wir haben zusammen alle Orte besucht, an denen wir Fotos machen würden. Die Kirche, die Party-Location, das Haus der beiden (für die Vorbereitung der Braut)… zusammen sind wir Schritt für Schritt den Zeitplan an diesem Tag durchgegangen, haben Optionen und Alternativen besprochen und eine Liste der Fotos aufgestellt, die auf jeden Fall gemacht werden sollten. Danach haben wir noch das ein oder andere Mal telefoniert um Details zu klären oder einfach verschiedene neue Ideen durchzuspielen. Auch mit den Trauzeugen habe ich mich kurz vor der Hochzeit abgesprochen um in Erfahrung zu bringen, welche Spiele wann geplant waren und ob das unseren Zeitplan beeinflussen würde.

Wo lag der Schwerpunkt an diesem Tag?

Der Schwerpunkt am Hochzeitstag lag klar auf der fotografischen Begleitung des Tages und auf dem Einfangen der Stimmung. Wir haben also zwischen dem Sektempfang nach der Trauung und dem Abendessen ein kleines Zeitfenster für Paarfotos vorgesehen, da die beiden nicht so lange von ihren Gästen fernbleiben wollten.

Was war die Herausforderung an diesem Tag?

Das Wetter hat uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht – viel Regen, just als wir aus der Kirche kamen. Die Fassade der Kirche selbst verschwand aussen hinter Gerüsten, so dass wir weder in die Natur hinaus (Stichwort Matsch und weisses Kleid), noch an der Kirche bleiben konnten. Diese Herausforderung haben wir mit Hilfe der Trauzeugen und ein wenig Improvisation gut gelöst!

Die Braut in Gummistiefeln

Gummistiefel zum Brautkleid

Hast du ein persönliches Lieblingsfoto vom Hochzeitspaar?

Ja, ich hatte mit der Trauzeugin zusammen nach der Trauung die Gummistiefel der Braut und das älteste Paar Arbeitsstiefel des Bräutigams geholt. Auf dem Weg zur Party-Location haben wir noch einmal kurz in den Weinbergen auf einem Feldweg gehalten und die beiden sind in die alten Schuhe geschlüpft. Auf dem Foto grinst der Bräutigam verschmitzt, während die Braut ihm einen Kuss auf die Wange drückt. Das Foto passt perfekt zum spontanen Wesen und der unkomplizierten Art der beiden!

Tipps vom Profi:
Worauf sollten Paare achten, wenn sie einen Hochzeitsfotografen auswählen?

Grundsätzlich sollten ihnen die Fotos gefallen, die ein Fotograf auf seiner Website zeigt. Dann muss der persönliche Kontakt stimmen und Fotograf und Brautpaar sollten sich sympathisch sein. Ich empfehle, zu fragen wie der Fotograf sich vorbereitet. Ein Profi wird sich die Locations im Vorfeld ansehen wollen, falls er sie nicht schon kennt. Wenn sich das an einem gemeinsamen Termin zusammen mit dem Brautpaar realisieren lässt – um so besser. Aber zumindest sollte man sich im Vorfeld persönlich getroffen haben und der Zeitplan der Hochzeit sollte im Detail zusammen mit den Must-Have Fotos durchgesprochen werden. Einen Fotograf, der nicht gewillt ist diese Vorbereitung zu leisten oder davon erst überzeugt werden muss, sollte man meiden.

Wie lang im Voraus sollten Paare einen Hochzeitsfotografen buchen?

Falls sie zwischen Mai und Oktober heiraten, empfehle ich, schon im Dezember des Jahres vor der Hochzeit einen ersten Blick durch die Bilder der Hochzeitsfotografen zu wagen und vielleicht sogar die Verfügbarkeit des Wunschtermins abzuklären. Wenn man sich dann zwischen Januar und März ein Angebot ausstellen lässt, und den Termin reserviert ist das völlig ausreichend. Wenn man erst mal in den April hineinrutscht, kann es sein, dass vielbeschäftigten Fotografen die Zeit für ein detailliertes Vorgespräch und Treffen fehlt oder dass ganz einfach der Wunschtermin schon vergeben ist.

Wie viel Zeit sollte ein Paar nur für die Brautpaarfotos einplanen und wann ist deiner Meinung nach der beste Zeitpunkt für die Paarfotos?

Dafür gibt es keine Patentlösung. Ob vor der Trauung oder zwischen Trauung und Feier, beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn Fotos vor der Trauung gemacht werden, darf man unter keinen Umständen zu abenteuerlustig werden: kaum auszudenken, falls der Anzug des Bräutigams oder das Kleid der Braut ein Fleck bekäme. Ausserdem ist das Brautpaar oft einfach nicht wirklich entspannt, da ja die Trauung noch bevorsteht. Allerdings ist es so, dass man sich für ein paar Stunden von seinen Gästen entfernt, wenn man Fotos nach der Trauung macht und weniger zeitlich flexibel ist. Ich sage den Paaren immer „es kommt darauf an, was euch wichtiger ist.“

Gibt es irgendwelche Dinge, die Paare ein Tag vor oder am Tag der Hochzeit beachten sollten, damit ihre Fotos gelingen?

Am Tag vor der Hochzeit sollte man die Zügel nach Möglichkeit an die Trauzeugen übergeben. Alles was in letzter Minute noch gemacht werden muss – wie z.B. den Fotografen noch einmal anzurufen, falls er sich nicht von selbst in den letzten Tagen gemeldet hat – sollte in enger Absprache mit den Trauzeugen geschehen. Damit hat man am Tag der Hochzeit jemanden an seiner Seite, der die kritischen Punkte im Ablauf schon kennt und z.B. das lästige Telefonieren abnehmen kann, der ein Auge drauf hat dass die Gäste alle zur Party-Location finden etc. Dann kann sich das Brautpaar komplett darauf konzentrieren, sich mit den Gästen zu vergnügen und für einander da zu sein. Und der Fotograf muss nicht mit einem Handy um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Ganz wichtig am Tag der Hochzeit: weder Braut noch Bräutigam sollten selbst ein Auto fahren. Das gilt ebenso für den Weg zum Friseur, wie auch für die Fahrt zur und von der Kirche. Am besten man lässt sich von den Trauzeugen fahren. Es ist so schnell eine Delle beim Einparken entstanden, die den Zeitplan völlig aus den Angeln heben kann. Und gerade an dem Tag ist das Brautpaar auch noch besonders aufgeregt.
Ich habe sehr gerne die Trauzeugen bei den Paarfotos dabei, da das bei Bedarf eine lockere Atmosphäre zaubert und das Brautpaar sich nicht ausschließlich auf meine Kamera konzentrieren muss. Und so ist immer jemand dabei, der die Haare noch mal richtet, das Makeup auffrischt, den Brautstrauss hält oder die Schleppe des Kleids beim Gang über die Wiese trägt.

Vielen Dank, Mathias, für dieses tolle Interview und die hilfreichen Tipps für Brautpaare!

Übrigens: viele Fotos in unseren Hochzeitseinladungen hat Mathias uns zur Verfügung gestellt!

 

Hochzeitseinladungen – kreative Ideen für Euch

Für Eure Hochzeitseinladungen nur das Allerbeste – lasst Eurer Fantasie freien Lauf und schmückt Eure Hochzeitspost mit kreativen und pfiffigen Details. Wir von familiensache geben Euch dazu die idealen Tipps und im Handumdrehen wird aus euren Einladungskarten zur Hochzeit etwas ganz Besonderes: So einmalig wie Ihr und Euer großer Tag!

Hochzeitsstempel LissabonIndividuelle Hochzeitsstempel: ein echter Hingucker

Stellt Euch die Überraschung Eurer Lieben vor, wenn sie Hochzeitskarten bekommen, auf denen als Absender nicht lediglich eine handgeschriebene Adresse steht, sondern ein Stempelabdruck eines personalisierten Hochzeitsstempels. Was würdet Ihr denken, wenn ein solcher Brief in Eurem Briefkasten liegt? Ganz gewiss würdet Ihr ihn als ersten öffnen, noch vor allen anderen – und so geht es auch den Empfängern Eurer Einladungen zur Hochzeitsfeier. Das Spezielle an den Stempeln ist außerdem: Sie werden im selben Design gestaltet wie Eure Hochzeitskarten. Die Überraschung ist perfekt und die Vorfreude groß. Solche Einladungskarten zur Hochzeit gibt es kein zweites Mal.

Adressetiketten passend zu den Hochzeitseinladungen

Ebenso kreativ und raffiniert sind individuelle Adressetiketten, die Ihr auch im passenden Design zu den Einladungen erhaltet. Mit wenigen Handgriffen klebt Ihr die Etiketten auf Eure Hochzeitspost – und fertig sind wunderschön anzusehende Briefe, die ihresgleichen suchen. Die Feierlichkeit und Freude drückt sich auf diese Weise gleich beim Anblick des Umschlages aus, der außerdem in Eurer Lieblingsfarbe gehalten ist.

Briefhüllen – der neueste Trend

Und das ist immer noch nicht alles an schönen Ideen rund um Eure Hochzeitsfeier. Der Vintage-Look ist groß im Kommen und wir bei familiensache sind ganz nah am Puls der Zeit. Verleiht Euren Hochzeitseinladungen das gewisse trendige Etwas und verschickt die Einladungskarten in Brieffüllen aus Packpapier. Diese Hüllen sind das Allerneueste in der Hochzeitspapeterie: Sie ragen durch ihre natürliche Farbe aus der Menge heraus und vor allem dann, wenn ihr Eure Hochzeitsfeier unter ein historisches Motto stellt, sind diese Briefhüllen ideal. Außerdem ergeben sie eine effektvolle Kombination mit einem persönlichen Adress-Stempel oder Aufkleber – genauso, wie Ihr es Euch wünscht.

Einladungen der ganz speziellen Art

Die Hochzeitspost als etwas ganz Besonderes, das Euren Ansprüchen an die Trauung wirklich gerecht wird: Mit unseren Ideen rund um die Hochzeitspapeterie werdet Ihr so kreativ, dass Euch immer noch neue schöne Details einfallen. Und Eure Hochzeitskarten werden von allen Gästen stolz und sorgfältig aufbewahrt. Noch nach vielen Jahren nehmt Ihr die Einladungskarten zur Hand und denkt an den Tag zurück: Wisst Ihr noch…?
Ob persönlicher Stempel oder Etikett, ob ein leuchtend bunter Briefumschlag oder eine Briefhülle: Eurem Ideenreichtum sind bei familiensache keine Grenzen gesetzt. Stöbert in unserer Auswahl, experimentiert mit den Möglichkeiten und werdet zum kreativen Designer eurer Einladungskarten zur Hochzeit.