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Welche Möglichkeiten der Namensgebung hat ein Ehepaar?

Ein Thema, das zu jeder Hochzeit gehört, ist die Frage, welcher Ehename ab der Eheschließung gelten soll. Das deutsche Recht bietet euch hier mehrere Möglichkeiten – der Klassiker, dass die Ehefrau den Nachnamen des Ehemannes übernimmt, ist nur eine der Optionen. Damit ihr bei euren Hochzeitsvorbereitungen schon alles wisst und euch entscheiden könnt, haben wir für euch dieses Thema kurz zusammengefasst.

Ein gemeinsamer Ehename

Die meisten Eheleute entscheiden sich weiterhin gern dafür, dass sie einen gemeinsamen Namen tragen. Dieser Ehename kann der Geburtsname von einem von euch sein: Ehemann oder Ehefrau. Was nicht möglich ist: dass ihr einen Ehenamen wählt, der aus einer früheren Hochzeit stammt. Ihr habt lediglich die Wahl zwischen euren Geburtsnamen.
Ein Doppelname als gemeinsamer Name ist ebenfalls nicht möglich – aus Herrn Müller und Frau Meier darf nicht das Paar Müller-Meier oder Meier-Müller werden. Die einzige Ausnahme gilt, wenn einer von euch einen Doppelnamen als Geburtsnamen hat und ihr euch diesen Namen als Ehenamen aussucht.
Für welchen gemeinsamen Namen ihr euch auch entscheidet: Ihr teilt dies bei der standesamtlichen Heirat dem Standesbeamten mit.

Ihr behaltet eure Namen

Ehemann und Ehefrau können ihre eigenen Namen auch behalten – dann heißt ihr beide nach eurer Heirat genauso wie vorher. Auch diese Variante gewinnt an Beliebtheit. Und solltet ihr euch im Nachhinein doch noch dazu entschließen einen gemeinsamen Ehenamen führen zu wollen: Dies ist bis zu fünf Jahre nach der Hochzeit möglich. Viele Paare machen dies, wenn Kinder geboren werden und der Wunsch nach einem gemeinsamen Familiennamen entsteht.

Die so genannten Begleitnamen

Familiennamen

Für welchen Namen entscheidet man sich?

Oben haben wir euch erklärt, dass Doppelnamen als gemeinsamer Name nicht erlaubt sind. Was jedoch möglich ist, wenn jemand von euch seinen Nachnamen nicht ganz „einbüßen“ möchte: der Begleitname. Wenn Frau Meier Herrn Müller heiratet und ihren Nachnamen weiterhin führen will, kann sie zu Frau Meier-Müller oder auch zu Frau Müller-Meier werden, während ihr Ehegatte Herr Müller bleibt. Bei diesen Begleitnamen muss es außerdem nicht der Geburtsname sein, der zum Bestandteil des Begleitnamens wird. Wenn also Meier der Geburtsname ist und Lehmann ein Ehename aus einer ersten Ehe, kann die Frau bei ihrer zweiten Hochzeit mit Herrn Müller zu Frau Lehmann-Müller oder Müller-Lehmann werden.
Es geht aber noch weiter mit den Regeln. Wenn ein Ehegatte schon einen Doppelnamen hat – egal, ob als Geburts- oder Ehenamen -, so kann daraus kein Dreifach-Name werden. Wenn Frau Meier-Lehmann also Herrn Müller heiratet und sie nicht nur Müller heißen möchte, hat sie die Wahl zwischen Meier-Müller oder Lehmann-Müller bzw. umgekehrt.
Und zum Schluss: Diese Begleitnamen dürfen im Laufe der Ehe abgelegt werden – wenn ihr also feststellt, dass ein einziger Name doch schöner ist, dürft ihr den Begleitnamen ablegen. Diesen Wunsch erklärt ihr wieder auf dem Standesamt.

Wenn Kinder da sind…

… und es keinen gemeinsamen Ehenamen gibt, wählen die Eheleute einen ihrer Namen für den Nachwuchs aus. Doppelnamen sind dabei nicht erlaubt. Falls ihr die Entscheidung nicht selbst treffen könnt, entscheidet das Vormundschaftsgericht. Aber ihr bekommt das sicher auch selbst hin. Wir wünschen euch viel Freude bei eurer Heirat!

Was ist ein Ehevertrag, welche Formen gibt es, für wen empfiehlt er sich?

unterschriebener Ehevertrag

unterschriebener Ehevertrag

Wer heiratet, denkt meistens nicht an juristische Dinge, Scheidung oder eine Aufteilung des Vermögens. Dies sind die Punkte, die in einem Ehevertrag geregelt werden. Wenn bei euch die Hochzeit ansteht oder ihr frisch verheiratet seid, fragt ihr euch bestimmt: Wozu soll eine solche juristische Sache für unsere Zweisamkeit gut sein? Antworten auf diese Frage findet ihr hier.

Ein Ehevertrag zieht klare Grenzen

Auch wenn der Himmel bei der Heirat voller Geigen hängt – das gemeinsame Leben kann viele Wege gehen. Natürlich denkt ihr jetzt nicht an eine Scheidung, für die Eheverträge klare Regelungen festsetzen. Wenn jedoch dieser Fall wirklich eintritt, kann ein Vertrag herbe finanzielle Verluste verhindern – für beide Seiten. Dies gilt für das „normale“ Vermögen ebenso wie für Immobilienvermögen, Erbschaften oder das Unternehmen gewerbetreibender bzw. selbständiger Ehepartner. Im selben Maße gilt es für Frauen, die in der Ehe nicht oder wenig gearbeitet haben.

Zwei Arten von Eheverträgen

Kurz gesagt, gibt es zwei Möglichkeiten die Ehe vertraglich zu regeln: Gütertrennung und Gütergemeinschaft. Jede Art bietet sich für unterschiedliche Paare nach der Heirat an. Eine rechtliche Beratung ersetzt dieser Artikel jedoch nicht – wenn eure persönliche Situation sehr speziell ist, empfehlen wir euch, die Entscheidung erst nach einer fundierten Beratung beim Rechtsanwalt zu treffen. Dies ist ohnehin ratsam, da ein Ehevertrag beim Notar oder Rechtsanwalt geschlossen werden muss, um gültig zu sein.

Ohne Ehevertrag…

… gilt in Deutschland das Prinzip der Zugewinngemeinschaft. Dies bedeutet: Alles, was ihr an Vermögen mit in die Ehe bringt, bleibt euer Eigentum – auch nach einer möglichen Trennung. Jenes Vermögen, das während der Ehe entsteht – der sogenannte Zugewinn -, bleibt ebenfalls getrennt und ein Partner hat kein Zugriffsrecht auf das Vermögen des anderen. Trennt sich das Paar, wird lediglich der Zugewinn vom Wert her aufgeteilt und durch zwei dividiert. Jeder Partner erhält eine Hälfte dieses Zugewinns. Führt ein Ehepartner als Selbständiger bzw. Gewerbetreibender einen Betrieb, müsste dieser eventuell verkauft werden, damit der Ehepartner ausgezahlt werden kann – hier ist es also ratsam, einen Vertrag zu schließen.

Gütertrennung

Dies bedeutet, dass sämtliches Vermögen beider Partner getrennt ist und bleibt. Deshalb bietet sie sich für einen gewerbetreibenden oder selbständigen Partner an, denn sein Unternehmen bleibt vollständig erhalten. Auch für kinderlose Doppelverdiener oder Paare mit ähnlichem Vermögensstand ist die Gütertrennung ideal, denn so bleiben Erbschaften oder Immobilienvermögen unberührt. Ungeeignet ist die Gütertrennung für nichtverdienende Partner – sie haben nach der Hochzeit keine Werte erarbeitet und gehen entsprechend ohne Werte aus einer Trennung hervor.

Die Gütergemeinschaft

Diese Form des Ehevertrages ist optimal für Paare mit größerem Verdienst- oder Vermögensgefälle, denn alles, was vor der Heirat und während der Ehe erwirtschaftet wird, gehört beiden zu gleichen Teilen. Arbeitet also die Frau kaum oder gar nicht, steht sie nach einer Scheidung besser da. Auch Immobilienvermögen oder Erbschaften gehen dann an beide Partner – aber auch Haftungsansprüche aus Schulden, die nur einer macht.
Es wird also deutlich: Wenn ihr nach eurer Hochzeit alles gut regeln wollt, nehmt eine anwaltliche Beratung in Anspruch. Jede Situation lässt sich festlegen und durch individuelle Regelungen ergänzen.

Welche steuerlichen Vorteile ergeben sich für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner?

Kaum etwas ist so kompliziert wie das deutsche Steuerrecht. Dinge wie Steuerklasse, Steuerklassenwahl oder Splitting-Tarif bilden einen Dschungel, den ein Laie nur schwer versteht. In diesem Text haben wir für euch einige Grundbegriffe der steuerlichen Vorteile ausgesucht, die sich für Eheleute und eingetragene Lebenspartner ergeben – im Vergleich zu unverheirateten Paaren.

Durch die Heirat auch eine steuerliche Lebensgemeinschaft

Ehegatten genießen dahingehend Vorteile, als dass sie sich ihre Steuerklassen bewusst nach ihrem Einkommen wählen können. Wie diese Wahl im Einzelnen aussieht, hängt von den jeweiligen Verdiensten ab – zum Beispiel beide Partner in Steuerklasse vier oder einer in drei und einer in fünf. Die erste Kombination eignet sich für Ehegatten, deren Verdienste in etwa gleich sind, und die zweite Kombination für Paare mit großen Verdienstunterschieden. Für eingetragene Lebenspartner gilt dasselbe. Hier hat sich im letzten Jahr außerdem eine Neuerung ergeben: die Gleichstellung im Ehegatten-Splitting. Bei diesem Splitting-Tarif können eingetragene Lebenspartner nun das anwenden, was Verheiratete schon lange tun: Beide Verdienste werden addiert, durch zwei geteilt und dann veranlagt. Dies sorgt dafür, dass beide Anteile prozentual geringer besteuert werden als die einzelnen, wenn einer von ihnen den anderen wesentlich übersteigt. Denn: je höher der Verdienst, desto höher die Besteuerung.

Ebenfalls wichtig: die Freibeträge

Wenn es um Freibeträge für Erbschaften, den ehelichen Zugewinn oder Schenkungen geht, so haben Verheiratete und eingetragene Lebenspartner gegenüber Paaren ohne Trauschein ebenfalls mehrere Vorteile, denn in allen Bereichen sind die Freibeträge viel höher. Beispielsweise können Ehegatten von ihrem verstorbenen Partner bis zu 500.000€ steuerfrei erben. Und auch hier gilt: Seit kurzem profitieren eingetragene Lebenspartner von der Gesetzesreform, was beispielsweise die Nutzung einer Immobilie betrifft. So erben die Lebenspartner nun ebenso wie verwitwete Ehepartner und können ein gemeinsam bewohntes Haus nach dem Tod des Partners weiter bewohnen bzw. steuerfrei erben. Ähnliche Vorteile ergeben sich nach der Hochzeit für Schenkungen.

Wo es noch Unterschiede gibt

Die Gesetzgebung in Deutschland sorgt Schritt für Schritt dafür, dass sich die Unterschiede zwischen hetero- und homosexuellen Paaren abbauen, aber es gibt auch noch einiges zu tun. Ein Beispiel für einen bislang bestehenden Unterschied ist die Steuererklärung, wo bei Ehepaaren ein gemeinsamer Freistellungsauftrag für Zinseinkünfte genügt – bei eingetragenen Lebenspartnerschaften müssen die Partner jedoch getrennte Aufträge abgeben, selbst wenn sie ein gemeinsames Konto haben. Hier sieht das Gesetz ausdrücklich „Ehepaare“ als Nutznießer dieser Regelung vor. Dasselbe gilt, wenn sich ein Paar trennt. Geschiedene Ehepartner können Unterhaltszahlungen von der Steuer absetzen – geschiedene Lebenspartner nicht. Hier wird es noch einige Zeit dauern, bis die Gesetzgebung diese und weitere Unterschiede beseitigt.
Ihr werdet schon längst erkannt haben: Das Steuerrecht ist ein unendliches Thema. Deshalb kann dieser Artikel keine umfassende Rechtsberatung ersetzen und wenn ihr – ob als Ehegatten oder Lebenspartner – eine wichtige Entscheidung treffen müsst, etwa bei der Wahl der Steuerklassen, beim Splitting-Tarif oder Ähnlichem, so empfehlen wir euch einen Termin beim Steuerberater. Der wird das Beste und Günstiges für euch zusammenstellen.

Das perfekte Hochzeitsfoto

Hochzeitsbilder

das perfekte Hochzeitsfoto

Alle Hochzeitspaare wünschen es sich: das perfekte Foto von Braut und Bräutigam, das das neue Glück ausdrücken und viele Gefühle darstellen soll. Und es ist auch gar nicht so schwer, dieses Foto zu „kreieren“, gerade in der Zeit der Digitalfotografie. Während bei analogen Bildern viel vom Können des Fotografen abhing – und auch von seiner professionellen Nachbearbeitung -, so erleichtert die Digitalfotografie den Weg zum idealen Hochzeitsfoto doch sehr. Wir geben euch hier zahlreiche gute Hinweise und Möglichkeiten für euer perfektes Foto als stolzes Paar.

Wer fotografiert?

Diese Entscheidung solltet ihr als erstes treffen. Gibt es in eurem Verwandten- oder Freundeskreis jemanden, der gern fotografiert und auch eine gute Kamera hat? Oder setzt ihr lieber auf einen professionellen Fotografen, der Erfahrung im Hochzeits- und Paarshooting hat? Die Vorteile des Profis sind:

  • Mit seiner Erfahrung besitzt er ein erstklassiges Gespür für den perfekten Moment in der richtigen Umgebung
  • Er geht so mit euch um, dass ihr in die richtige Stimmung kommt und auf dem Bild tiefe Gefühle und euer ganzes Glück ausstrahlt
  • Der Profi kennt tolle Locations für Paarshootings – es muss nicht zwangsläufig sein Fotostudio sein
  • Die Fotos werden in guter Qualität professionell nachbearbeitet und ihr erhaltet sie in allen gewünschten Formen, zum Beispiel als Fotobuch, Diashow auf CD-ROM, gerahmt oder als Fotodruck auf Leinwand. Außerdem bewahrt ein guter Fotograf die Fotodateien langfristig auf, so dass ihr auch noch nach Jahren weitere Bilder bestellen könnt. Ihr könnt sie auch für die Einladungskarten, für Danksagungen oder Fotogeschenke nutzen
  • Ihr könnt beim Fotografen die Leistungen so buchen, wie ihr möchtet, sei es nur für das Paarshooting, nur für die Trauung oder für den ganzen Tag.

Die Vorteile eines Fotografen aus eurem Umfeld:

  • Ihr spart viel Geld
  • Der Freund bzw. Verwandte kennt euch gut und weiß, was ihr euch für euer perfektes Hochzeitsfoto wünscht

Entscheidet diese Frage rechtzeitig vor eurem großen Tag, damit dieses wichtige Thema schon geklärt ist. Wir weisen noch einmal darauf hin, dass euer Freund eine gute Kamera haben sollte und nicht lediglich sein Handy zückt.

Der Ort für euer Bild zu zweit…

… sollte so individuell und atmosphärisch wie möglich sein. Gibt es einen bestimmten Ort, mit dem ihr etwas Besonderes in eurer Beziehung verbindet? Ein Hochzeitsbild an dem Ort eures Kennenlernens hat natürlich eine sehr große Ausdruckskraft.

Aber auch die Natur bietet euch ein weites Feld für romantische Hochzeitsfotos:

  • Vor einem blühenden Kirsch- oder Mandelbaum
  • In einem Feld roter Rosen
  • Habt ihr andere Lieblingsblumen? Bezieht sie in euer Hochzeitbild mit ein
  • Auf einer weiten, sattgrünen Wiese
  • Zusammen mit einem gemeinsam gepflanzten Baum

Falls euer Fotoshooting im Studio eines Fotografen stattfindet, berät er euch bei Bedarf und stellt euch verschiedene „Settings“ vor. Die meisten Profis haben ein umfangreiches Repertoire an Gegenständen, mit denen das Studio ganz nach euren Wünschen in eine schöne Fotowelt verwandelt wird. Solche Settings könnten unter anderem sein:

  • Mit einem Hintergrund aus fließend fallendem Stoff in Tiefrot
  • Umgeben von Blumen oder beim Überreichen von Blumen
  • Auf ungewöhnlichen Stühlen, zum Beispiel in antikem Stil oder auf Korbsesseln mit einer Rückenlehne, die an einen Fächer erinnert
  • Fotos in Bewegung, als ob ihr gerade tanzt
  • Fotos, auf denen wahlweise eure Körper vollständig sichtbar sind oder aber nur eure Gesichter, die sich ganz nahe sind, während ihr euch tief in die Augen blickt

Wenn es kein Profi ist

Viele Hobby-Fotografen sind ebenfalls in der Lage, ein perfektes Hochzeitsfoto zu arrangieren. Wichtig dabei ist wiederum, dass ihr eure Wünsche genau äußert – dann gelingt das Bild auf jeden Fall. Mit einem guten Freund oder Verwandten ist es sogar möglich, dass sehr persönliche Bilder entstehen, die in Gegenwart eines „Fremden“ nicht gelingen würden. Ihr seid vielleicht gelöster vor der Kamera, agiert ganz natürlich und euer „Hoffotograf“ nimmt einfach alles auf. Hinterher habt ihr eine große Auswahl – oder stellt eventuell fest, dass das perfekte Foto doch noch nicht dabei ist. In diesem Fall tretet ihr einfach ein weiteres Mal vor die Kamera.

Hochzeit im Regen

Es passiert leider gar nicht so selten: Am Tag eurer Hochzeit spielt das Wetter nicht mit. Während ihr noch froh seid, trocken in die Kirche gekommen zu sein, regnet es nach eurer Trauung und die geplanten romantischen Bilder vor der hübschen Kirche fallen buchstäblich ins Wasser. In diesem Fall solltet ihr das Paarshooting ruhig an einem anderen Tag durchführen. Selbst wenn alle wissen, dass das Hochzeitsfoto nachgeholt wurde, ist euer Bild dennoch viel schöner, als wenn euch das Wasser auf den Kopf fällt. Jeder professionelle Fotograf ist gern bereit, ein Shooting nachzuholen.

Für den Fall, dass ihr eure Hochzeitsbekleidung nicht gekauft, sondern geliehen habt, sprecht ihr am besten mit dem Verleiher die Option durch, Brautkleid und Anzug im Falle eines Falles ein zweites Mal ausleihen oder lange genug behalten zu dürfen.

Besondere Merkmale

Auf eurem Hochzeitsfoto könnt ihr gern individuelle Aspekte unterbringen. Neben dem schon erwähnten Ort des Kennenlernens gibt es weitere Dinge:

  • Seid ihr beide begeisterte Hobbygärtner? Dann dürfen Blumen auf eurem Bild zu zweit nicht fehlen
  • Auch ein anderes Hobby lässt sich integrieren, etwa das Reiten: mit einem Foto hoch zu Ross
  • Hat es bei eurem Kennenlernen geschneit? Arrangiert ein Hochzeitsfoto im Schnee – und wenn es Kunstschnee im Fotostudio ist
  • Liebt ihr das Romantische? Der Fotograf kann euer Foto mit Schnörkel und verspielten Ornamenten verzieren
  • Für Fans alter Spielfilme bieten sich Hochzeitsfotos in Schwarz-Weiß an
  • Eure Trauringe werden in den Vordergrund gerückt

Ihr seht also: Die Möglichkeiten für das perfekte Hochzeitsfoto sind praktisch unbegrenzt. Die Hauptrolle spielt ihr – und die Ideen und Arrangements kommen dann fast von allein.

Kirchliche Hochzeit versus standesamtliche Hochzeit

Steht eure Eheschließung an und ihr fragt euch, wie ihr euch trauen lassen möchtet? Im Gegensatz zu der Zeit vor zwei Generationen habt ihr heutzutage die Wahl: nur standesamtlich zu heiraten oder zusätzlich kirchlich. Wir geben euch hier einen Überblick über beide Arten der Trauung.

Die standesamtliche Hochzeit…

Standesamt

standesamtliche Trauung

… ist notwendig, wenn ihr in Deutschland vor dem Gesetz als verheiratet gelten wollt. Ohne das Ja-Wort auf dem Standesamt ist ein Zusammenleben rechtlich gesehen keine Ehe – und es kommen für euch auch nicht die steuerlichen und sonstigen rechtlichen Aspekte infrage wie das Ehegattensplitting, verschiedene Freibeträge oder das Adoptieren von Kindern.

Die kirchliche Trauung bezeugt euren Wunsch nach der Zweisamkeit vor Gott. Ohne standesamtliche Hochzeit ist es jedoch in Deutschland nicht möglich, kirchlich zu heiraten, denn der amtliche Traunachweis gehört zu den Dingen, die für eine Hochzeit in der Kirche nötig ist, sowohl katholisch als auch evangelisch.

Nicht nur einfach Ja sagen

Damit es „auf dem Amt“ nicht nur formal zugeht, verläuft die Trauung dort durchaus etwas festlich, wenn auch nicht im selben Rahmen wie bei einer kirchlichen Hochzeit. Das Outfit des Brautpaares und der Gäste hängt davon ab, ob auch eine kirchliche Trauung stattfindet oder nicht – wenn nicht, ist auf dem Standesamt sogar ein romantisches Brautkleid in Weiß möglich. Dennoch fällt der festliche Rahmen der amtlichen Hochzeit meist nicht so üppig aus wie bei einer Trauung in der Kirche.

Viele Standesämter nehmen gern besondere Wünsche des Paares auf. So steht manchmal ein besonderer Festsaal für die Eheschließung zur Verfügung und nicht nur das Büro des Standesbeamten. Oder aber das Paar kann sich an einem Ort außerhalb trauen lassen, zum Beispiel in einem Schloss oder auf einem Schiff. Die Möglichkeiten hängen ganz vom jeweiligen Standesamt ab – fragt am besten nach. Wenn eine von euch gewählte Form nicht akzeptiert wird, fragt nach Alternativen.

Die Platzfrage

Falls euer Standesamt nur im Rathaus selbst traut und dort auch nur in einem bestimmten Raum, so solltet ihr vorab prüfen, wie viele Personen in diesen Raum passen. Denn davon hängt es ab, wen ihr zur standesamtlichen Hochzeit einladen könnt. Neben Trauzeugen und engen Angehörigen passen in viele Trauzimmer nicht mehr sehr viele Menschen – falls ihr nur standesamtlich heiratet, stellt euch von vornherein darauf ein und organisiert eine anschließende Hochzeitsfeier an einem Ort ohne Platzprobleme. Dort erscheinen gegebenenfalls jene Personen, die ihr gern dabei haben wollt, die aber bei der Trauung nicht anwesend sein können. Erwähnt dies dann unbedingt in euren Einladungskarten.

Bei einer kirchlichen Trauung…

Trauung in der Kirche

kirchliche Trauung

… entfällt diese Frage, denn jede durchschnittliche Kirche bietet ausreichend Platz für eine große Hochzeitsgesellschaft. Ihr habt viel Spielraum für eure Gästeliste – und braucht nur eure anschließende Location für die Feier darauf abzustimmen.

Der Rahmen einer Hochzeit in der Kirche ist außerdem ein ganz anderer als „im Amt.“ Neben dem christlichen Aspekt, auf den gleich noch eingegangen wird, fühlen sich die meisten Menschen in einer Kirche automatisch viel feierlicher – die Atmosphäre ist von ganz allein sehr ausdrucksstark.

Für zahlreiche Menschen gehören festliche Orgelmusik, das Geläut der Glocken und die Stimmung eines Gotteshauses außerdem unbedingt dazu, wenn sie den Bund fürs Leben schließen. Auch das Einziehen mit dem Pfarrer und das Ausziehen mit blumenstreuenden Kindern sind Dinge, die immer im Gedächtnis bleiben. Bei einer standesamtlichen Trauung fehlen sie komplett.

Die Ehe vor Gott schließen

Ist es für euch wichtig, euren Glauben in eure Hochzeit einzubeziehen? In diesem Fall geht es natürlich nicht ohne eine kirchliche Trauung. Viele Pfarrer sind heute auch gern bereit, individuelle Wünsche zu erfüllen, zum Beispiel:

  • bestimmte Lieder, die elektronisch abgespielt werden können oder die live vorgetragen werden, also nicht ausschließlich Orgelmusik
  • die Einbeziehung bestimmter Sachverhalte wie euer Kennenlernen, markante Situationen und auch intensive Wünsche an Gott und das Leben zu zweit
  • die Deko, die häufig von der Familie oder Freunden gestaltet und in der Kirche angebracht wird und die euren persönlichen Geschmack widerspiegelt
  • bestimmte Bibelstellen, die für euch eine spezielle Bedeutung haben und die der Pfarrer gern in den Mittelpunkt stellt und theologisch ausdeutet

Nicht zuletzt ist es für Gläubige äußerst wichtig, die Ehe vor Gott zu schließen, um seinen Segen zu bitten und der Hochzeit einen Rahmen zu geben, der über das Alltägliche hinausgeht. Nicht umsonst wird bei Hochzeiten gerade in der Kirche heute noch häufig geweint – warum auch nicht? Eine standesamtliche Trauung erzeugt selten dasselbe Maß wunderschöner Emotionen und Stimmungen.

Die Entscheidung…

… kann euch letztendlich niemand abnehmen. Ob ihr lediglich die rechtlich notwendige Eheschließung vollziehen möchtet, euch dem Glauben nicht verpflichtet fühlt oder aber den traditionellen großen Rahmen wünscht: Es ist euer ganz besonderer Tag und ihr werdet die richtige Entscheidung treffen.