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Bedeutung von Ostern

Frohes Osterfest!

Frohes Osterfest!

Das Osterfest – dieses schöne Fest zu Beginn des Frühlings bringt viele tolle Momente mit sich, vor allem für Kinder. Dabei ist der eigentliche Grund dafür ein ganz anderer und viele weitere Bräuche, die mit dem Ausgangsgrund nicht direkt etwas zu tun haben, sind im Laufe der Zeit hinzugekommen. In diesem Text stellen wir euch die hauptsächlichen Bräuche und ihre Hintergründe einmal vor.

Ostern selbst …

… geht zurück auf die Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Am Karfreitag wurde er von den Römern verhaftet und gekreuzigt, weil sie ihm seine Behauptung, Gottes Sohn zu sein, nicht glaubten und als Gotteslästerung auslegten. Am Ostersonntag ist er nach Wortlaut der Evangelien auferstanden – die Berichte legen dar, dass sein Grab leer war und ein Jüngling oder Engel verkündete, Jesus sei auferstanden.

Ostereier und Osterhase

Ostern

schöne bunte Ostern

Schon die ersten Christen betrachteten das Ei als Symbol für die Auferstehung Jesu. Um sein Leiden zu veranschaulichen, wurden die Eier blutrot gefärbt. Als Begriff erscheint das Wort „Osterei“ jedoch erst im 17. Jahrhundert auf. Zu jenem Zeitpunkt färbten die Menschen die Eier längst bunt, wobei einigen Farben bei den Christen feste Bedeutungen hatten: neben Rot zum Beispiel Grün für die Unschuld, Weiß für die Reinheit oder Gelb für die Erleuchtung.
Der Osterhase hingegen ist kein christliches Symbol. Er gilt generell als Bote des Frühlings und als Zeichen der Fruchtbarkeit. Dass er – entgegen der Biologie – Eier bringt, ist in Deutschland erst seit ungefähr 100 Jahren Brauch. Zuvor gab es andere Tiere, die die Eier zum Osterfest brachten, etwa Fuchs oder Hahn. Wie sich der Osterhase durchsetzen konnte, ist heute nicht mehr genau zu ermitteln.

Ostern heute für Kinder und Erwachsene

Der religiöse Hintergrund spielt beim Osterfest heute für viele Menschen nicht mehr die Hauptrolle. Dennoch ist ein Gottesdienstbesuch weiterhin eine feste Tradition. Sehr an Beliebtheit gewonnen haben zwei andere Dinge: Osterkarten versenden und Ostereier und Naschereien verstecken.
Grusskarten zu Ostern gewinnen immer mehr an Beliebtheit, ähnlich wie zur Weihnachtszeit. Mit Osterkarten könnt ihr auch weit entfernt wohnenden lieben Menschen eine große Freude machen, zumal die Auswahl äußerst bunt und vielfältig geworden ist. Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gibt es viele tolle und fröhliche Grusskarten zu Ostern – und wenn die Kinder schon selbst schreiben können, lassen sie es sich nicht nehmen die Grüße selbst zu Papier zu bringen.
Die Tradition des Versteckens der Ostereier ist auf eine Weise entstanden, die sich heute nicht mehr erschließen lässt. Es gibt verschiedene Erklärungsversuche über das Entstehen dieser schönen Tradition, aber keine kann Anspruch auf die Echtheit erheben. Die Verbindung mit Frühling, neuem Leben und Fruchtbarkeit spielt aber mit hinein und sorgt dafür, dass sich alle Kinder immer wieder zu Ostern am Suchen der Leckereien erfreuen können.

Ostereier

Ostereier

Ob nun also das Stöbern im Garten, das Verschicken von Grusskarten zu Ostern oder der christliche Hintergrund: Ostern ist ein vielseitiges, spannendes Fest für die ganze Familie. Es verbindet mehrere uralte Traditionen und lässt sie in neuen Gewändern weiterleben. Osterkarten sind dabei ein Ritual, das auch im digitalen Zeitalter nicht fehlen sollte. Freut ihr euch selbst nicht auch, wenn die farbenfrohen Grusskarten zu Ostern mit den Grüßen lieber Menschen bei euch eintreffen?

Wir wünschen euch auf jeden Fall ein frohes und stimmungsvolles Osterfest.

 

Gastbeitrag: Schöner fotografieren

Jahrgang 72, Abi 91, Elektriker Ausbildung bei Schott, Studium der Kunstgeschichte bis zur Zwischenprüfung, das geschmissen, da ich Fotograf werden konnte und zu faul war das Latinum nachzuholen …. 😉

 

Aus­ge­rech­net Costa Corda­lis ist Schuld, dass Chris­tof Foto­graf wurde. Die­ser erste Neben­job, die Schla­ger­le­gende auf Film zu ver­ewi­gen, ließ ihn seine Pas­sion ent­de­cken. Das war 1995. Seit­her ist er frei­be­ruf­li­cher Foto­graf und hat ein eige­nes Stu­dio in Wies­ba­den. Seine Schwer­punkte sind Por­traits sowie Business- und Repor­ta­ge­fo­to­gra­fie. Was er macht, siehst Du auf sei­ner Home­page.

 

 

  1. Hast Du ein paar generelle Tipps für das perfekte Foto? (Kleidung, Ort, Stimmung, Hintergrund) Worauf achtest Du besonders beim fotografieren?
  2. Wann empfiehlst Du den Einsatz von Blitzlicht?
  3. Könntest Du kurz erklären, wann man welche Blende wählt und was diese Einstellung bewirkt?
  4. Kannst Du bestimmte Einstellungen an der Kamera empfehlen?
  5. Wann verwendet man am Besten welches Objektiv?
  6. Was sollte man beim fotografieren unbedingt beachten?
  7. Woraus besteht die „Grundausstattung“ des Hobbyfotografen?
  8. Arbeitest Du mit Filtern und kannst Du sie empfehlen? Wenn ja, wann wird welcher Filter benutzt?
  9. Welche Kamera würdest Du für den Privatgebrauch empfehlen?
  10. Welches Bildformat empfiehlst Du und warum?
  11. Welches Licht bevorzugst Du und was sind die Vor- und Nachteile?
  12. Kannst Du uns noch etwas zum „Farbraum“ mitgeben? Wofür ist er wichtig und wie stellt man ihn ein?

 

  1. Das Bild muss in sich stimmig sein und ansprechend. Am besten eine Geschichte erzählen. Man kann nicht sagen, was die perfekten Umstände sind, eher der richtige Moment. Den findet man, indem man Situationen beobachtet und Schlüsse auf die möglichen Folgen zieht. Ein schöner Bildaufbau, wie etwa goldener Schnitt, oder eine Aufteilung des Bildes in Situationen oder Vorder- und Hintergrund unterstützen die Ästhetik. Zwei schöne Beispiele hier von Martin Parr in Pisa und in Athen

 

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  1. Ebenso ist das Blitzlicht Geschmacksache. Für Innenaufnahmen ist alles „erlaubt“ was einem persönlich gefällt oder anspricht ( Kerze, Taschenlampe, Neonröhre, etc. ). Bei Aufnahmen im Hellen empfiehlt sich der Einsatz von Blitzlicht, um Farben kräftiger zu machen, wenn man etwas im Schatten im Gegensatz zum Hintergrund aufhellen will ( also den Kontrastumfang des Bildes reduzieren ), oder bei gleissendem Sonnenlicht dunkle Schatten in den Augen aufzuhellen, oder schnelle Bewegungen bei nicht so günstigen Lichtverhältnissen einzufrieren. Generell ist der Einsatz von Blitzlicht immer so eine Sache, es kommt hier sehr auf die richtige Dosierung an, aber dabei gilt auch: passt die Stärke des Blitzes zur Stimmung des Bildes – man kann sich auch Motive bei Tageslicht dunkel blitzen, um so eine Nachtstimmung mitten am Tage zu erzeugen.

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  1. auch hierfür gibt es keine Regel, wann etwas besser ist. Eine geschlossene Blende wählt man, wenn man eine hohe Schärfentiefe erzielen möchte, die offene, wenn man etwas nur auf den Punkt scharf haben will. Herkömmliche Objektive arbeiten am Besten im mittleren Blendenbereich ( 5,6 – 11 im Kleinbild Bereich ) Auch muss man den Abstand vom Objekt zur Kamera beachten, da alle Objektive unterschiedliche Unendlich-Bereiche haben, z.B. wenn man eine Person mit einem Weitwinkelobjektiv und einer Blende von 2,8 fotografieren will und sie ca. 6-8m von der Kameraposition wegstellt, läuft man Gefahr, dass die Person im Unendlich-Bereich des Objektives drinsteht und somit Person und Hintergrund gleich scharf werden, obwohl man das gar nicht wollte.

 

  1. immer im „M“ -betrieb, denn dann macht die Kamera das was man selber auch machen will, sobald man irgendeine Automatik eingestellt hat, kann man die Aufnahme des Bildes was Belichtung und Schärfe und vielleicht sogar Schärfentiefe ( im P-Modus ) angeht nicht mehr steuern und muss sich auf die errechneten Mittelwerte der Kamera verlassen. Also alles auf 0 stellen, den Programschalter auf M und die Qualität auf RAW, wenn die Kamera das anbietet. Somit erhält man ein digitales Negativ, das man dann am Rechner wie seinerzeit in der Dunkelkammer selber nach Gusto entwickeln kann. Sollte man keine Zeit und Lust haben, sich nachträglich noch an die Bilder zu setzen, was ja in der Regel noch mal sehr zeitaufwändig ist, kann man die Kamera auch auf das allerbeste Jpeg-Format stellen, das die Kamera anbietet. Das fertige Foto wird dann von der Kamera zusammengerechnet.

 

5.Die Frage kann man nicht beantworten, man kann ein Portrait mit einem Superweitwinkel fotografieren und eine Landschaft ebenso mit einem Teleobjektiv. Wichtiger ist die Frage nach einem schönen Bildaufbau. Und die Frage, was möchte ich wie darstellen.

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  1. das eine Speicherkarte in der Kamera ist. 😉

Auch hier gibt es keine Regel. Auf Reisen – als Gast in einem anderen Land, sollte man sich auf jeden Fall respektvoll verhalten, d.h. die Leute fragen, die man fotografiert ( was natürlich auch im eigenen Land gilt ) und auch mal ein „Nein“ akzeptieren, es sei denn, man will mit seinen Bildern auf etwas hinweisen und muss eh mit einem Nein rechnen ( das wird aber nicht so für eure Leserschaft sein – oder? ). Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass egal wann und wo, es immer gut ankam, wenn ich den Leuten das Bild auf dem Kameradisplay gezeigt habe, sei es in Frankfurt oder Madagaskar gewesen, die Leute hat es immer gefreut.

Sonst bei Landschafts- und Städteaufnahmen immer auf die eigene Sicherheit und die anderer achten, wenn man auf Motivsuche ist.

 

  1. Eine Kamera und eine Normalbrennweite, bzw. ein leichtes Weitwinkel ( entsprechend 35mm im Kleinbildformat ) sollten völlig ausreichen für den Anfang – wenn man sich nicht so gerne bewegt auch ein Zoom-Objektiv mit kleiner Anfangsblende ( z.B. ein 28-75mm 2,8 im Kleinbildformat ).

Hier ist es nach dem persönlichen Geschmack, ob man eine Sucherkamera wählt, oder eine Spiegelreflex.  In der Regel empfiehlt es sich für das Objektiv etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen es ist nach dem eigenen Auge das Zweitwichtigste Element in der Reihe. Ein leichtes Stativ ist auch super.

 

  1. bei Farbverlauffiltern muss man den Weissabgleich auf Manuell setzen.

Polfilter kräftigen die Farben und nehmen auch Spiegelungen weg, oder man kann helle Motive damit dunkler machen.

eine nette Spielerei sind auch ND Filter – die gibt es variabel und sie ermöglichen extrem lange Belichtungszeiten bei Tageslicht. Hierbei empfiehlt sich unbedingt ein Stativ.

 

  1. da gibt es auch nicht das Nonplusultra

Man sollte sich für eine Kamera entscheiden, die einem liegt, egal ob kleine Knipse in der Grösse eine Zigarettenschachtel oder eine Mittelformatkamera. Wichtig ist, das man damit klar kommt, man sie händeln kann und dass sie manuell bedienbar ist, wenn man sich in der Fotografie weiterentwickeln will.

Ich persönlich mag lieber grössere Sensoren ( damit meine ich die Abmessungen, nicht die Pixel ), da ich auch gerne mit lichtstarken Objektiven arbeite und ich da vollends mit dem Thema schärfe Unschärfe gut spielen kann. Man muss bedenken, dass Anzahl der Megapixel keine Aussage über die Bildqualität gibt. Die liefert das Objektiv, das vorne drauf sitzt und hier kann manchmal Weniger Mehr sein.

 

  1. Das ist Geschmacksache – man kann ein Gruppenportrait im Hoch – oder im Querformat machen, ebenso die Landschaftsaufnahme, das Einzelportrait oder das Haus. Hier entscheidet der Geschmack. Warum auch mal nicht dem Motiv etwas Freiraum gewähren?

 

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  1. auch hier kommt es auf das Motiv und die Situation an. Der Nachteil an Mischlicht ( Neonlicht, Tageslicht, Glühlampenlicht und wer weiss noch was ) ist natürlich, dass man keine neutrale Farbstimmung hinbekommt, was aber auch nicht schlecht sein muss.

Available Light ( vorhandenes Licht ) wirkt immer natürlich und man hat es immer dabei.

 

  1. Der Farbraum ist wichtig für die spätere Weiterverarbeitung des Bildes – als Fotograf arbeitet man im RGB-Farbraum, ein Farbraum der zur Abbildung auf Displays und Monitoren gemacht ist. Um Bilder im Web darzustellen ( ein kleiner Farbraum ) empfiehlt es sich die Bilder im sRGB zu fotografieren/konvertieren, wenn es zum ausdrucken oder gar Weitergabe an eine Druckerei gedacht ist, der Adobe RGB Modus – dieser ist umfassender als der sRGB Modus und man kann von ihm aus besser/verlustfreier in andere Modi – auch CMYK – umkonvertieren.

Hochzeitsplanung – das solltet Ihr beachten

Bei einer Hochzeitsfeier gibt es viele Dinge zu beachten. Schließlich soll dieser schönste Tag im Leben auch wirklich perfekt verlaufen. Häufig kommen kleine Pannen vor – sie würzen den Tag und sind die Grundlage für spätere unterhaltsame Erinnerungen. Dennoch: größere Fehler sollen natürlich nicht vorkommen, beispielsweise eine ausgebuchte Location, fehlerhafte Einladungskarten oder ein nicht rechtzeitig fertig gestelltes Hochzeitskleid. Damit euch solche Dinge nicht passieren, haben wir euch hier eine ganze Reihe praktischer Tipps zusammengestellt.

Die Planung der Feier

Eure Hochzeitsfeier gut zu planen, ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelungenen Tag. Am besten ist es, wenn ihr eine Checkliste abarbeitet, die wie diese aussehen kann – oder ihr ändert sie für euch ab:

  • Wie viele Gäste laden wir ein?
  • In welchem Stil wollen wir feiern?
  • Welche Location/s kommen infrage?
  • Welches Essen wünschen wir uns? Kommt die Hochzeitstorte vom Betreiber oder von uns
  • Soll es einen DJ oder eine andere Art der Unterhaltung geben?
  • Kommt ein professioneller Fotograf und wenn ja, dann den ganzen Tag?
  • Übernimmt die Location die Deko oder wir?

Sobald ihr zwischen euch diese Fragen geklärt habt, beginnt ihr mit den konkreten Vorbereitungen: Die Location buchen und mit den Betreibern alle Fragen besprechen. Wir raten euch dazu, den Termin schriftlich bestätigen zu lassen und eine Woche vor der Hochzeit noch einmal Kontakt aufzunehmen – vorsichtshalber.

Falls ihr zu Hause feiert, braucht ihr wahrscheinlich einen Partyzelt-Verleih und einen Caterer für das leibliche Wohl. Auch hier empfehlen wir euch eine frühzeitige Planung und ein Gespräch zur Abstimmung eurer Wünsche.

Der Zeitplan…

… ist ohnehin unverzichtbar für eure Hochzeit. Sobald ihr einen Punkt in Angriff nehmt, zum Beispiel das Hochzeitskleid oder die Ringe, ist es wichtig, dass ihr mit dem Anbieter bzw. Hersteller den Zeitpunkt der Fertigstellung genau klärt. Ein halbes Jahr vor dem großen Tag solltet ihr – neben jenen Menschen, die mit den schon genannten Punkten zu tun haben – mit diesen Leuten sprechen:

  • Dem Standesamt
  • Eurem Pfarrer
  • Dem Juwelier der Ringe
  • Dem Anbieter des Hochzeitskleides
  • Dem Stylisten/Friseur für die Braut
  • Euren Trauzeugen, damit sie an dem Tag auch wirklich Zeit haben
  • Weitere eventuellen Beteiligten wie dem DJ und dem Fotografen

Der Zeitpuffer sollte grundsätzlich großzügig bemessen sein, da es immer Termine gibt, die sehr beliebt und deshalb früh ausgebucht sind. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass ihr die standesamtliche und die kirchliche Trauung auf ein und denselben Tag legen möchtet.

Hochzeiten sind eine Sache der Saison. Der Wonnemonat Mai stellt gewissermaßen die Hauptsaison dar, aber auch der Sommer und interessante Datumskonstellationen wie der 7.7. erfreuen sich großer Beliebtheit. Strebt ihr ein Datum an, das auch für andere Paare attraktiv ist, beginnt frühzeitig mit der Planung und den Buchungen.

 Die Ringe

Wie eure Ringe aussehen werden, hängt natürlich von eurem persönlichen Geschmack ab. Gold, Silber oder Platin, matt oder glänzend, ohne oder mit Gravur: Ihr habt verschiedene Optionen, zu denen euch ein guter Juwelier auch berät. Und ein ganz praktischer Aspekt soll erwähnt werden: Wenn ihr vorhabt, die Ringe später täglich zu tragen, fragt nach einer stoßfesten und robusten Oberfläche. So bleibt euer Zeichen der Verbundenheit auch über die Jahre äußerlich makellos.

Die standesamtliche Hochzeit

Diese rechtlich notwendige Trauung, die eure Ehe vor dem Staat besiegelt, kann festlich sein, muss es aber nicht. Die Kleidung braucht längst nicht so elegant bzw. festlich sein wie für eine kirchliche Trauung und es ist unüblich, dass die Braut in reinem Weiß mit Schleier erscheint.

Immer mehr Standesämter bieten Trauungen außerhalb ihrer Amtsstuben an. Wenn ihr diesbezüglich einen Wunsch habt oder auf dem Grundstück des Standesamtes gerade prachtvoll ein Kirschbaum blüht, sprecht mit eurem Standesbeamten.

Die kirchliche Hochzeit…

… gehört nicht für alle Paare dazu, aber für viele. Sie erfordert etwas mehr Planung und in der Regel sehr festliche Kleidung. Mittlerweile gibt es jedoch Alternativen, wobei ihr besondere Wünsche dieser Art – zum Beispiel wenn ein Partner in seiner Bundewehruniform heiraten will – mit dem Pfarrer besprechen solltet.

Eine kirchliche Hochzeit ist für Kirchenmitglieder kostenfrei. Bezahlt werden müssen lediglich Dinge wie Blumenschmuck, Kirchenmusik und der Druck der Kirchenhefte, die das Programm und die Lieder enthalten. Ihr könnt in vielen Kirchen allerdings auch eigenen Schmuck und eigene Hefte mitbringen.

Was das Fotografieren und Filmen betrifft, so haben die Pfarrer teilweise sehr unterschiedliche Ansichten. Stimmt euch hier mit eurem Pfarrer ab, damit es in der Kirche nicht zu Störungen kommt. Dasselbe gilt für den Fall, dass viele kleinere Kinder eingeladen sind, für die der Traugottesdienst eventuell zu viel oder zu lang sein könnte. Organisiert hier lieber eine Kinderbetreuung.

 Die Hochzeitspapeterie

Zu einer traditionellen Hochzeit gehören diverse Dinge aus Papier:

Diese Dinge könnt ihr bei einem schnell arbeitenden Anbieter wie familiensache jederzeit in der gewünschten Stückzahl gestalten und bestellen. Ihr erhaltet sie innerhalb weniger Werktage. Wenn ihr alles aus der Hochzeitspapeterie von einem einzigen Anbieter bezieht, zieht es sich wie ein roter Faden durch eure ganze Hochzeit und rundet sie perfekt ab.

Der Hochzeitswalzer

Dieser Tanz gehört auf jede festliche Hochzeit und wenn ihr keinen Walzer beherrscht, solltet ihr ihn vorher üben bzw. euch beibringen lassen. Ob ihr einen Wiener Walzer oder einen langsamen Walzer tanzt, bleibt euch überlassen – wichtig ist, dass ihr einen von ihnen sicher genug für den Hochzeitswalzer bewältigen könnt, denn ihr tanzt ihn allein vor allen Gästen. Fragt tanzbegeisterte Menschen aus eurer Umgebung oder bucht eine Tanzstunde in einer Tanzschule.

 Zu guter Letzt…

… empfehlen wir euch angesichts des Umfangs der Hochzeitsplanungen, sie nicht allein durchzuführen. Gerade dann, wenn ihr eine größere Feier plant, solltet ihr bestimmte Aufgaben abgeben, zum Beispiel an Freunde und Verwandte, die gern helfen möchten:

  • Bei der Herstellung der Deko
  • Beim Feiern zu Hause: das Essen zubereiten
  • Ein Hobbyfotograf macht die Fotos
  • Gäste vom Bahnhof abholen

Wenn ihr alles gut verteilt und rechtzeitig plant, wird eure Hochzeitsfeier ein wunderbarer Tag. Wir wünschen euch viel Freude und viel Glück zu zweit.

Valentinstag – Druck‘ Dir Deine Karte einfach selbst!

Die kostenlose Valentinskarte zum Valentinstag

Der 14. Februar gilt weltweit als DER Tag der Liebenden. Traditionell beschenken sich Paare, von den frisch Verliebten bis zu den goldenen Jubilaren, mit Blumen, Schokolade oder lieben Worten in einem persönlichen Brief.

Die Kraft der geschriebenen Liebe

Um Euren geschriebenen Liebesbotschaften eine Basis zu bieten- gleich ob Er oder Sie –oder aber um einfach eine wirklich persönliche Grußkarte zum Valentinstag  zu verschenken, stellen wir Euch hier die kostenlosen Druckvorlagen zum herunterladen und ausdrucken zur Verfügung stellen.

Karte zum Valentinstag in Pink

„Für die Welt bist du …“ Karte zum Valentinstag in Pink

Diese Jahr steht unserer Valentinstags-Karte unter dem Motto: „Für die Welt bist du jemand. Aber für mich bist du die Welt.“

Karte zum Valentinstag in Blau

„Für die Welt bist du …“ Karte zum Valentinstag in Blau

Und so gehts:

  1. Ladet Euch zuerst die Vorlage runter: Eure Valentinskarte „Für die Welt bist du – in Pink“ zum Selbstausdrucken  oder Eure Valentinskarte „Für die Welt bist du – in Blau“ zum Selbstausdrucken
  2. Diese Vorlage der Grußkarte druckt Ihr dann mit Eurem Farbdrucker in der tatsächlichen Größe aus:zum Valentinstag - Anleitung zum Drucken der Valentinskarte
  3. Das gedruckte Blatt sollte nun einmal in der Mitte gefaltet werden, so dass die bedruckte Seite immer außen sichtbar ist.
  4. Anschließend klebt Ihr einfach die beiden Hälften zusammen. An der gestrichelten Linie schneidet Ihre Euren persönlichen Valentinsgruß dann aus. Besonders schön wird es mit einem Cutter und einem Stahllineal, aber auch eine ganz einfache Papierschere erfüllt ihren Zweck.
  5. Fertig ist die selbst gebastelte Valentinskarte für Eure Liebste oder Euren Liebsten!

Wenn die Karten etwas stabiler sein sollen, könnt Ihr einfach noch ein festeres Papier dazwischen kleben. Aber bitte beachtet, dass es sich dann nicht mehr ganz so gut schneiden lässt.

Wir wünschen Euch einen schönen Valentinstag Sonntag!

PS: Für Verlobte halten wir unsere Hochzeitskarten bereit!

Warum eigentlich das Kind taufen lassen?

Die Taufe eines Kindes ist für die meisten Menschen eine ganz selbstverständliche Sache. Aber was steckt eigentlich dahinter? Falls ihr euch das auch schon gefragt habt, findet ihr hier die Antwort – und noch viele Informationen mehr.

Der christliche Hintergrund

Bedeutung der Taufe: Ursprünglich stellt die Taufe eine Reinwaschung von der Erbsünde dar, mit der nach dem christlichen Menschenbild jeder von uns auf die Welt kommt. Nur wer vor Gott reinen Herzens ist, kann nach seinem Tod in den Himmel kommen. Ohne die Taufe hat die betreffende Person kein Anrecht auf das Dasein im Himmel, sondern fährt hinab in die Hölle, ganz gleich, wie ihr Leben verlaufen ist. Aus diesem Hintergrund werden todkranke Babys auf Wunsch notgetauft, bevor sie starben.

Wandel der Bedeutung

In unseren heutigen Tagen kann sich nicht jeder Christ mit dem Gedanken der Erbsünde anfreunden, so dass sich die Bedeutung der Taufe gewandelt hat. Für die meisten Menschen – und Eltern – bedeutet dieses Ritual eine Aufnahme des kleinen Wesens in die christliche Gemeinde. Mit der Taufe in der Kirche, vollzogen durch den Pfarrer, gehört das Kind voll und ganz zur Christenheit und wird von Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist angenommen.

Die Taufpaten

Die Rolle der Taufpaten geht ebenfalls auf frühere Jahrhunderte zurück. Da die Lebenserwartung der Menschen früher längst nicht so hoch war wie heute, konnten Eltern eines Kindes nicht davon ausgehen, lange genug zu leben, um ihre Kinder bis ins Erwachsenenalter zu begleiten. Aus diesem Grund wurden Paten ausgewählt, die versprachen, das Kind im Falle eines frühen Todes der Eltern nicht nur religiös zu erziehen und zu unterstützen, sondern sogar an Kindes Statt anzunehmen.
Dieses Motiv spielt heute natürlich keine große Rolle mehr. So hat sich die Bedeutung der Taufpaten dahingehend gewandelt, dass sie den Eltern bei der (christlichen) Erziehung zur Seite stehen und sowohl ihr Patenkind als auch dessen Eltern jederzeit unterstützen.

Religiöse Mündigkeit

Da die christlichen Kirchen ihre „neuen“ Mitglieder, also die Kinder, ja bereits als Babys taufen, besitzen – wie im weltlichen Recht auch – die Eltern die Verantwortung – gewissermaßen das religiöse Sorgerecht. Diese Verantwortung endet, wenn das Kind älter wird: bei den Katholiken mit der Kommunion und bei den Protestanten mit der Konfirmation. Diese Anlässe sind der Beginn der religiösen Mündigkeit der Kinder und dienen außerdem der Bestätigung, dass das Kind Mitglied seiner Kirche ist und dies auch unterstreichen möchte.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Taufe?

Diese Frage solltet ihr so beantworten, wie es für euch am besten erscheint, denn jedes Kind entwickelt sich anders. Nicht zu unterschätzen ist der Punkt: Wie ruhig wird sich euer Kind wahrscheinlich im Taufgottesdienst verhalten? Wenn auch heutzutage Babys oder kleine Kinder nicht mehr auf Zwang vollkommen still sein sollen, so kann ein Taufgottesdienst, bei dem das kleine Wesen ständig schreit, gerade für die Eltern zum Stresstest werden. Generell werden Babys in der zweiten Hälfte ihres ersten Lebensjahres getauft.
Immer mehr Eltern möchten ihren Kindern jedoch die Entscheidung selbst überlassen. Sie wählen ein Alter, in dem ihr Kind schon vier, fünf Jahre alt ist – oder noch älter, bis in die Jugendzeit hinein. Andere Eltern warten, bis ihr Kind älter ist, damit es sich später an seine Taufe erinnern kann.

Die Tauffeier als festliche Würdigung

Wie so viele wichtige Anlässe im Leben, so werdet auch ihr bestimmt die Taufe eures Kindes mit einer schönen Tauffeier begehen. Dies ist eine ideale Gelegenheit für ein Zusammenkommen der Familie und Freunde. Zu einer traditionellen Taufe gehören folgende Dinge bzw. Rituale:
– der Taufgottesdienst
– Taufsprüche
– eine anschließende Feier, wahlweise zu Hause oder in einer Gaststätte
– schöne Geschenke zur Taufe
Taufsprüche haben sowohl im Gottesdienst ihren Platz als auch auf den Taufkarten, die die stolzen Eltern von Verwandten und Freunden erhalten. Den Spruch für den Taufgottesdienst wählt ihr als Eltern beim Vorabgespräch mit dem Pfarrer aus. Vielleicht habt ihr schon einen passenden Spruch im Kopf, ansonsten hilft euch der Pfarrer bei der Auswahl, indem er sich mit euch unterhält, euch kennen lernt und anhand dieses Gespräches und eurer Vorstellungen Taufsprüche vorschlägt.

Weitere Traditionen bei der Taufe

taufe_dankeskarte_ava_avery_flieder_aDie Feier und die Taufgeschenke haben ebenso einen festen Platz bei diesem schönen Anlass wie auch die dazugehörigen Glückwunschkarten. Die Einladung zur Taufe wird auch im digitalen Zeitalter fast immer durch eine Taufkarte ausgesprochen, wie sie auch bei familiensache zu finden ist. Viele Verwandte, ob sie an der Taufe teilnehmen oder nicht, geben außerdem zum Taufgeschenk eine passende Karte mit herzlichen Wünschen dazu. In späteren Jahren, wenn es Zeit ist für Kommunion bzw. Konfirmation, spielen die entsprechenden Karten auch wieder eine Rolle.

Mögliche Geschenke zur Taufe

Die Möglichkeiten, etwas Ansprechendes zu schenken, sind sehr vielfältig. Traditionelle und auch immer gut ankommende Taufgeschenke sind zum Beispiel:
– Dem Alter entsprechende Kinderbibeln
– Dinge mit Gravur: Name und Tauftag, dazu ein schöner Spruch
– Kuscheldinge wie Decke, Kuscheltier oder Kissen
– Ketten mit dem Namen
Viele Eltern haben bereits bestimmte Wünsche – wer auf Nummer Sicher gehen will, fragt nach, wenn die Einladung eintrifft. Dann steht einer schönen, stimmungsvollen Tauffeier nichts mehr im Wege.

Wir wünschen euch viel Freude an diesem besonderen Tag – ob ihr nun die stolzen Eltern seid, Paten oder weitere Verwandte oder Freunde, die die Eltern an diesem Tag begleiten möchten.